Der Streit zwischen Regierung und Polizeigewerkschaft betreffend die Umsetzung der Zeitsparkonten und die Arbeitszeiten konnte beigelegt werden. Die zuständigen Minister Marc Hansen (öffentlicher Dienst) und François Bausch (innere Sicherheit), der Generaldirektor der Polizei, Philippe Schrantz, und die gewerkschaftlichen Vertreter Pascal Ricquier (SNPGL), Christian Steichen (ACSP), Serge Thillens (SPCPG) und Steve Heiliger (CGFP) konnten gestern ein entsprechendes Abkommen unterzeichnen.

Hierin wurde unter anderem die maximale Arbeitsdauer während eines Tages, die Modalitäten zur Nachtarbeit sowie die wöchentlichen Ruhezeiten festgelegt. Parallel dazu wurde die „Prime d’astreinte“ der Beamten um 10 Prozent erhöht, die Entschädigung für den Bereitschaftsdienst wird verdoppelt. Auch bei kurzfristigen Änderungen des Organisationsplanes und bei Doppelschichten werden die Beamten zusätzlich entschädigt.
Diese letzte Regelung wird nicht nur für die Polizei, sondern für alle Betroffenen beim Staat gelten.

Im Abkommen wird auch der Rekrutierungsplan für neue Beamte festgehalten, der für die Periode von 2020 bis 2023 ausgearbeitet werden wird.

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