16.000 Läufer, die von zigtausend Zuschauern in der ganzen Hauptstadt angefeuert wurden: Die 14. Auflage des ING Night Marathon am Samstag war das gewohnte große Volks- und Lauffest.

John Komen kann als erster Läufer drei Siege beim ING Night Marathon in Luxemburg verzeichnen. Der Kenianer visierte nach seinen Siegen 2015 und 2016 das Triple an und sollte es im dritten Anlauf dann endlich schaffen. In 2:16:05 Stunden gab es zwar keinen neuen Streckenrekord – der bei 2:12:57 Stunden liegt – doch das dürfte Komen nicht sonderlich stören. Er setzte sich bereits nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens ab und lief zu einem ungefährdeten Sieg. Das Podium komplettierten mit Joseph Munywoki und Philip Kiplagat Birech zwei weitere Kenianer. Bester Luxemburger wurde Philippe Gillen in 2:40:57 Stunden.

Bei den Damen setzte sich Betty Chepkwony (2:38:55 Stunden) mit einem Vorsprung von 34 Sekunden auf Rebby Cherono durch. Ebenfalls aufs Podium schaffte es Sarah Lagat. Alle drei Läuferinnen stammen aus Kenia. Beste Luxemburgerin wurde Karin Schank, die nach 3:05:24 Stunden über die Ziellinie lief.

Beim Halbmarathon setzte sich bei den Damen die Luxemburgerin Liz Nepper in 1:25:20 Stunden durch, gut fünf Minuten vor ihrer Landsfrau Jackie Mores und Amélie Franc aus Frankreich. Bei den Herren gab es mit Justin Mahieu einen belgischen Sieger in 1:10:27 Stunden. Eine gute Minute später lief der Luxemburger Christophe Kass ins Ziel ein. Dritter wurde Yannick Lieners, der rund 1:32 Minuten Rückstand auf seinen Landsmann Kass hatte.

Neben den Spitzenathleten gingen aber vor allem Hobbyläufer beim ING Night Marathon an den Start, die teilweise noch bis in die Nacht unterwegs waren und die einzigartige Stimmung rund um die Strecke genießen konnten.

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