Die Bürgerbeteiligung bei der städtebaulichen Erschließung der Industriebrache „Rout Lëns“ wird ernst genommen und in verschiedenen Etappen begleitet und umgesetzt.

Von unserem Korrespondenten Paul Huybrechts

Am Samstag fand der erste von insgesamt zwei Workshops statt, bei denen rund 40 Teilnehmer ihre Ideen zu den Schwerpunkten Mobilität, Industriekulturerbe, Umwelt und Lebensqualität einbringen konnten. Diesem ersten Workshop vorausgegangen war eine Umfrage, bei der 227 Teilnehmer die Prioritäten zu verschiedenen Schwerpunkten äußerten.

In puncto Lebensqualität sind Grünflächen, eine ruhige Umgebung und ein mit Leben gefülltes Viertel den meisten am wichtigsten. Viele wünschen sich eine Mehrzweckhalle sowie Restaurants und Cafés. Einig waren sich die Teilnehmer der Umfrage, dass das Wohnen in einem Viertel, das zum Erhalt der Umwelt beiträgt, ohne Abstriche erstrebenswert ist. Auch bei der Frage, ob Industriedenkmäler erhalten werden sollen, kreuzten fast 90% der Befragten die Bewertungen „wichtig“ und „sehr wichtig“ an.

Bevor am Samstag die einzelnen Workshops ihre Arbeit aufnahmen, fand eine Besichtigung des seit über 40 Jahre brachliegenden Geländes und den Gebäuden statt, wobei sich die Teilnehmer vom Zustand und Potenzial der Industriegebäude ein Bild machen konnten. Es ist die industrielle Vergangenheit des Geländes, das dieses Projekt einmalig macht. Planer und Bürger waren sich einig, dass diesen Industriegebäuden eine neue Funktion zugeordnet werden muss, die in dem gesamten Kontext bestehen kann.

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