Der älteste Weihnachtsmarkt des Großherzogtums hatte am Freitag leichte Startschwierigkeiten. Die Eislaufbahn war nicht benutzbar und auch ein paar andere Sachen liefen nicht glatt. Spaß hat es den Gästen, die dem Regen getrotzt haben, trotzdem gemacht.

Von Marc Gatti (Text und Fotos)

Trotz ungünstiger Wetterlage konnte der 42.Weihnachtsmarkt in Differdingen doch einige Gäste begrüßen, die am Wochenende bei Glühwein, Waffel, Raclette, Suppe oder einer deftigen Portion “Kniddelen” einige Weihnachtseinkäufe getätigt haben.

Mit rund 40 verschiedenen Chalets und Ständen sowie rund 30 Auftritten steht bei der diesjährigen Auflage des ältesten Weihnachtsmarkts des Landes einiges auf dem Programm: Als Neuheit gibt es etwa den “Maufelturm” von Jean la Gaufre – eine Pyramide mit einem Durchmesser von 10 Metern und einer Höhe von 17 Metern, verteilt auf drei Etagen. Die Attraktion beherbergt eine 26 Meter lange Theke.

Aber auch an Altbewährtes wollte man sich halten: So wird dieses Jahr wieder im Rahmen des Weihnachtsmarktes der Differdinger Weihnachtslauf organisiert. 2004 wurde er vom lokalen Leichtathletik-Klub ins Leben gerufen. Die diesjährige Auflage findet am kommenden Sonntag statt.

Das sehr feuchte Wetter zum Startwochenende hat sich allerdings auf einige der vorgesehenen Animationen ausgewirkt: So nahmen am Samstag beim erstmalig von der Compass Sports Asbl. organisierten “Marche de Noël guidée” über sieben Kilometer nur zwei Dutzend Menschen teil. Und die für Sonntag vorgesehene Ausfahrt der Vespa-Freunde mit Zwischenstopp auf dem Differdinger Markt fiel ganz ins Wasser. Der Trip soll am kommenden Sonntag (16.12.) nachgeholt werden.

Außerdem konnte die große Eispiste zum Leidwesen vor allem der kleinen Besucher wegen einer größeren Panne noch nicht befahren werden. Diese soll allerdings bis Montag (10.12.) behoben sein.

Der Differdinger Weihnachtsmarkt ist noch bis zum 23. Dezember geöffnet – und zwar täglich von 15 bis 20 Uhr, außer freitags und samstags, wo erst um 22 Uhr Schluss sein wird.

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