Luftverschmutzung, Wohnungsmangel, zu viele Frührentner und ein Rahmen, der aggressive Steuerplanung fördert: So sieht die EU-Kommission Luxemburg.

Luxemburg steht wieder in der Kritik. Nachdem in der letzten Woche die Nichtregierungsorganisation Tax Justice Network den Status des Landes als Steueroase zementiert hat, ist es dieses Mal die EU-Kommission, die hart mit dem Großherzogtum ins Gericht geht. Die Themen, welche die Kommission anspricht, reichen von Steuern über Luftverschmutzung, Renten bis hin zu Investitionen in die Forschung.

Die Kommission schreibt: „Luftverschmutzung und Verkehrsüberlastung zu Spitzenzeiten stellen Luxemburg sowohl in Sachen Wettbewerbsfähigkeit als auch von der ökologischen Warte her betrachtet weiterhin vor enorme Probleme.“ Der Verkehr trage zum Klimawandel bei. Ohne zusätzliche Maßnahme verfehle Luxemburg das Ziel einer Reduzierung der Treibhausgase um 20 Prozent bis 2030. „Die Zahl der Grenzgänger, die derzeit etwa 45% der Luxemburger Arbeitskräfte ausmachen, die geringe Besteuerung von Kraftstoffen in Luxemburg und die hohen Immobilienpreise führen zu einer stärkeren Pkw-Nutzung und bremsen eine Verbesserung von Luftqualität und Verkehrssituation“, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Kommission hat auch – wenig überraschend – die Wohnungssituation in Luxemburg als Problem ausgemacht. Einerseits habe Luxemburg ein hohes Bevölkerungswachstum, günstige Finanzierungen und viele Grenzgänger. Andererseits seien Immobilienangebot und die Investitionen unzureichend. Auch weil es für Grundstücksbesitzer an Anreizen fehlt, zu bauen oder zu verkaufen. Durch das unzureichende Angebot sei die Attraktivität des Landes möglicherweise beeinträchtigt.

Aggressive Steuerplanung

Auch die Luxemburger Steuerpolitik wird von der Kommission angegriffen. „Luxemburg hat Maßnahmen gegen aggressive Steuerplanung ergriffen, der hohe Anteil von Dividenden-, Zins- und Lizenzgebührzahlungen am BIP lässt aber darauf schließen, dass Unternehmen die Steuervorschriften des Landes zu aggressiver Steuerplanung nutzen“, vermutet die Kommission.

Diese ist auch der Meinung, dass die Luxemburger nicht lange genug arbeiten. „Insbesondere ist die Beschäftigungsquote älterer Menschen nach wie vor ausgesprochen niedrig, weshalb weitere Maßnahmen erforderlich sind, um ihre Erwerbsbeteiligung zu verbessern“, heißt es im Kommissionsbericht. „Frühpensionierungsregelungen mit Anreizen für Arbeitnehmer, früher aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, sind nach wie vor weit verbreitet: Im Jahr 2017 waren 57,5% der neu gewährten Pensionen Frührenten.“ Damit die Beschäftigung älterer Arbeitskräfte angekurbelt wird, bedürfe es laut Kommission einer umfassenden Strategie, zu der auch Maßnahmen gehörten, die dazu beitragen, dass Arbeitnehmer länger im aktiven Dienst bleiben.

Der Bericht der Kommission von Präsident Jean-Claude Juncker wird nun an den Ministerrat weitergeleitet, der ihn absegnen muss, damit er „offiziell“ als Empfehlung des Rates an Luxemburg gilt.

 

58 Kommentare

  1. Gebaut gët zu Lëtzebuerg vill, mee déi Wunnengen ginn dann zum groussen Deel vin iergenwellechen Scheich’en, Oligarchen a Mafiosi opkaft. (voir Boulevard Royal, als Beispill) Wann déi Wunnengen, déi gebaut ginn, och fir d’Awunner vu Lëtzebuerg zur Verfügung géinge stoen, hätte mer vill manner Wunnengsnout.
    Esoulang d’Politik do keng Léisung präsentéiert, z.B. dass bei engem Neibau nët einfach därf de groussen Deel un auslännesch Investiosseur’en verkaft ginn, esou lang wärten d’Wunnengnout an d’Präissdeirecht sech weider verschärfen.

    • @claude K : Richteg ! Nett nemmen hei mee och zu London, Paris, Zürich, Berlin asw kâfen déi vun Iech genannten mat hirem Schwârzgeld Immobilien. Bal alles dreckegt Geld. Ech hunn gescht nach gelies an Die Zeit, dass an der BRD all Joer 100 Milliarden Euro Schwârzgeld gewäsch an da bevirzugt an Immobilien gestach ginn. Den deitschen Staat wees dat genau awer kontrolléiert bal neischt weder Banken nach Notairen. Dat knaschtegt Geschäft gett toleréiert.

  2. Nur noch Elektroroller fahren lassen.Die Jungen können von zu Hause aus Telearbeiten.Mit neuem Datenzentrum wohl möglich.Die Alten über 50 dürfen Brunnen graben zum kuehlen der Server.In Chile wird kein Wasser mehr sein durch Lithium Abbau.Das Ende ist sehr nah.Kein Ausweg in Sicht.

  3. „Luftverschmutzung und Verkehrsüberlastung zu Spitzenzeiten stellen Luxemburg sowohl in Sachen Wettbewerbsfähigkeit als auch von der ökologischen Warte her betrachtet weiterhin vor enorme Probleme.“
    Gidd emol op Paräis oder Breissel, do ass nach vill mei Traffic wann d’Leit op d’Arbecht fueren. Wisou dann elo op Letzebuerg fokuseieren??

    • ….wo Deutsche und Franzosen jeden Tag über die Grenze zur Arbeit fahren mit genau soviel, wenn nicht mehr LKW Transitverkehr. Wer das in den Griff bekommen will muss Arbeitsplätze abbauen. ERoller und Grünen Säbelgerassel hilft hier nicht viel.

  4. Waat geet daat dooten alles déi EU-Kommissioun un?
    Si soll sech mol ëm all déi aaner korrupt Länner këmmeren
    wou si Milliarden hin iwerweist déi fir d’Kaaz sinn.
    Lëtzeburg soll matt d’Rouh geloss ginn,mir hëllefen och nach
    dobei deenen korrupten Staaten an hir Diktatoren hiren
    Beidel fëllen. Soss keng Peng an der EU ???
    All Kommentar iwerflösseg.

  5. war vor kurzem in Bonn. da fahren züge (auch güterzüge) mitten durch die stadt. die bahnübergänge sind locker mal 15 min geschlossen. und.. die fahrradfahrer die den verkehr noch mehr behindern.

  6. Die Zahl der Grenzgänger, die derzeit etwa 45% der Luxemburger Arbeitskräfte ausmachen.
    Dann sollen die angrenzenden Länder von Luxemburg nicht alles wegrationalisieren und automatisieren, des weiteren sollten sie ihre Mitarbeiter besser entlohnen, dann brauchten sie nicht nach Luxemburg zu kommen.
    Luxemburger arbeiten nicht genug, was für ein Quatsch in allen anderen Ländern will man die 35 Stunden Woche und Lohnerhöhung, dafür sollen dann die Menschen bis 67 Jahre oder länger arbeiten wo ist denn da die Logik.
    Was Myriam sagt ist schon richtig wie so mischt sich die EU Kommission andauernd in die Belange des Luxemburger Staates ein, wenn schon EU dann sollte man das für alle gleich machen und sich nicht nur die Rosinen sondern auch mal die faulen Früchte anprangern, aber im Europäischen Parlament sitzen ja nur Politiker die im eigenen Land nichts gebracht haben und werden jetzt zum Dank bis zum Ableben weiterhin von unseren Steuern bezahlt, wollen aber den anderen Vorschriften machen.
    Weshalb haben denn alle diese Länder Unternehmen hier in Luxemburg weil sie auch Steuern sparen wollen und jetzt fangen sie an dagegen zu meckern, dann sollen sie gehen und in ihrem Land schauen wie sie klar kommen.
    Laßt uns Luxemburger doch einfach mal in Ruhe.

  7. Zitat: “…der hohe Anteil von Dividenden-, Zins- und Lizenzgebührzahlungen am BIP lässt aber darauf schließen, dass Unternehmen die Steuervorschriften des Landes zu aggressiver Steuerplanung nutzen“, vermutet die Kommission.” Egal waat. Basiert die EU-Kommission ihre Berichte nun auf Fakten oder auf Spekulationen und das Lesen im Kaffeesatz?

    “dass die Luxemburger nicht lange genug arbeiten. ” Dass die Menschen relativ früh – im EU-Vergleich – in Rente gehen ist nur ein Element zur Bewertung der Lebensarbeitszeit. Dass die Menschen in ihrer aktiven Arbeitsperiode mit 40 und mehr Stunden pro Woche deutlich länger arbeiten als im EU-Durchschnitt scheint den EU-“Experten” nicht aufzufallen. Vielleicht hat ihnen ein Finanzkommissar aus der Grande Nation auch gesagt sie sollten dies doch mal übersehen, weil es nicht in das Negativimage passt, das man Luxemburg verpassen will.

    Statt das eigene Versagen kritisch zu hinterfragen werden erfolgreiche Länder zunehmend von Politikern und der Kommission durch den Dreck gezogen. Auch die per bilaterales Abkommen an die EU gebundene Schweiz, die ihren Finanzsektor in den vergangenen Jahren grundlegend umbaute, wird in dem Länderbericht erneut heftig kritisiert. Wie es der Zufall – oder war es die Angst vor einem noch deutlicheren Erfolg der Rechtspopulisten? – , erschien dieser Bericht sogar schon vor dem 26. Mai …

  8. Matt der ganzer Opreegung iwwert den Trafik an d’Ëmwelt, déi jo alles wichteg Themen sinn, mais wou ech net wees op se fir Bréissel esou wichteg sinn…, sollt een hei weiderhin och dat kleng gedrucktend am Aa behalen: d’Lait sollen emol gefällegst (nach) méi lang schaffen goen…

  9. Es hat sich anscheinend noch nicht bis Brüssel rumgesprochen, dass wir in Luxemburg bereits im Begriff sind alles zuzubauen und dass unsere Strassen hoffnungslos vestopft sind. Ich dachte bisher, dass der EU Kommissionspräsident in Capellen wohnt. Ob er etwa nicht weiss, dass unsere Regierung und unsere Gemeinden im Begriff sind, unser Land an China, Russland und die Golfstaaten zu verkaufen? Schilda lässt grüssen.

  10. Da muss es in Brüssel einen unterirdischen Bunker geben,in dem solche Nasen sitzen und sich über das kleinste Land Europa’s Gedanken machen.Man nennt sie Eu-Kommission. Auf knappen 2700Km/2,sollen in knappen 20 Jahren 1000.000 Einwohner Platz finden.Zum Arbeiten,aber auch ein wenig zum Leben. Hinten zerfetzen sie Italien und sprechen “Hohe Strafen” aus wegen Verschuldung und Armut(!!) und vorne harken sie auf Länder die ihre Aufgaben machen und wo der Bürger noch irgend einen Wert darstellt. Die Probleme die heute bereits anstehen,nämlich Wasserversorgung und Verkehr,werden unüberbrückbar werden. Die Ressourcen sind begrenzt.Da wird auch das “urban gardening” unserer Ministerin für Grünes nicht weiterhelfen. Also ihr Goldnasen,beschäftigt euch mit Lösungen von Problemen,nicht mit Problembeschaffung.

  11. Fuerverbueter musse kommen.
    Congestion-Tax och.
    Foussgängerzone massiv vergréisseren.
    Dat ass kee Problem, mir Stater sinn et jo net déi de Knascht maachen, dat sinn déi vun auswäerts, déi kënnt der roueg péngegen, dat kraazt eis net.

    • Fuerverbueter musse kommen
      Und was sollen die bringen, was seit beginn der Eisen – und Chemie Industrie über Jahrzehnte versaut wurde kann man nicht mit ein paar lächerlichen Fahrverboten ändern, es muß sich allgemein was ändern, warum soll immer nur der kleine Mann oder wie üblich die Autofahrer die Zeche zahlen, klopfen wir mal an die Türen der großen aber mit denen will man es sich nicht verderben.
      Das ganze System ist doch Lug und Trug.

  12. Es muss mehr gebaut werden…! Was soll das? Das Grossherzogtum verträgt nicht MEHR Einwohner in Anbetracht der Verkehrswege die jetzt schon nicht mehr ausreichen und hoffnungslos überfüllt sind. Ich hab gehört (und das soll so stimmen) dass beim Verkauf eines Grundstückes (als Bauland) der luxemburgische Staat 40% (vierzig Prozent) aus dem Grundstückspreis vom Verkäufer als Steuern einsäckelt. Ist das normal? Wohl kaum. Bei einem Ar-Preis von, sagen wir mal 50.000€, würde ein Grundstück von 8 Ar dann beim Verkauf 400.000€ kosten. 40% davon sind 160.000€ für den Staat. Was bleib übrig für den Verkäufer: 240.000€. Dann würde ich meine 30 Bauplätze (wenn ich sie denn besitzen würde), auch nicht verkaufen.

  13. Wenn die Daseinsberechtigung der Kommission darin besteht die EU Mitgliedsländer zu” belehren”, dann kostet der ganze Spuk zu viel Geld.. Solche Binsenweisheit zu schreiben kriegt jeder hin…

  14. Wa mär op eiser elo nach schéiner Welt esou weider machen, dann schwätzt no 2050/2060 ké méi vun der Mënschheet ! An dat anscheinend intelligensten Wiesen schengt nach net ze schnallen.

  15. Es gibt wohl sehr intelligente, weise Wesen. Aber sie sind in der Minderheit und niemand hört auf sie! Ihre Botschaften und Vorhersagen werden als Unkenrufe abgetan.

  16. MIr hun schons laang eis Kapaziteiten errècht,
    nach méi bauen,nach méi Trafic,nach méi Iwerfremdung etc.
    daat ass deen rengste Chaos fir eist klengt Land.
    Verstin déi Politiker dann guer neischt méi ?

    • Nee, Dir verstitt net, dass mer eis an Europa kënne nidderloosse wou mer wëllen, dat gëllt net nëmme fir eis, och fir déi aner.
      Dat ass eng relativ nei Fräiheet, déi verstinn déi Eeler net.

      • Oh wësst Där, ech sin och net méi dé Jëngsten. An trotzdem mierken ech all Dag méi, wéi recht ech dach mat villen Iwwerleegungen hun. Leider !

  17. Dat ass eng relativ nei Fräiheet
    Das hat nichts mit Freiheit zu tun, man versucht mit kleinen versteckten Schritten mehr und mehr die Bevölkerung zu kontrollieren und zu gängeln, es läuft darauf hinaus das demnächst wieder Bürger anfangen ihre Nachbarn zu bespitzeln und zu denunzieren in der Hoffnung dadurch einen Vorteil zu ergattern.
    Das hat nicht mit unserem Alter zu tun es geht einfach nur darum das die Regierungen versuchen aus uns einen gläsernen Menschen zu machen wo wir keine Privatsphäre mehr haben, das geht schon beim Bankgeheimnis los sowie bei anderen Sachen wo man immer mehr aus seinem Leben preis geben soll, ich sage nur DEMOKRATUR.

  18. Déi relativ nei Fräiheet, ësou kann een daat nëtt grad nennen,
    eischter geet daat no an no op eng modern Diktatur zou,
    an mengem Alter wees ech vun waat ech schwëtzen,
    déi Eeler woren ower gudd fir deen heitegen Woulstand am
    Ländle opzebauen.

  19. Ons Nopeschlänner hun méi héich Steieren ewéi Letzebuerg an kommen mat den Änner nët zesummen ewell se villäicht nët zerguddst wirtschaften. Daat as dach nët ons Schold mä um Än musse mir fir alles méi Steieren an méi TVA dofir bezuelen. An et as keen vun onse Politiker esou keeng fir daat op europäeschem Niveau séngen Homologen ze soen.

  20. Das beste wäre wir würden die Grenzen wieder schließen, Passkontrollen und unsere alte Währung wieder einführen, was hat uns denn die EU gebracht, nichts außer das alles teurer geworden ist unsere TVA angehoben wurde und so einige Sachen mehr.
    Der einzige Vorteil war und ist der €uro ( wegen der Umwechselei ) aber auf den kann man auch verzichten, wir sollten versuchen den alten Zustand wieder herzustellen dann hätten wir auch wieder mehr von unseren Geld, würden anständige Zinsen bekommen und mehr Wohlstand für alle Luxemburger, weiterhin sollten wir uns wie die Schweiz als neutraler Staat darstellen, als ich vor fast vierzig Jahren nach Luxemburg kam war alles viel besser und dann kam nach uns nach das ganze schlechte von den Nachbarländern zu uns, weil die großen Staaten wie die USA, BRD und der Rest und kleinen Luxemburgern vorschreiben wollen was wir zu tun haben, wie Bankgeheimnis lockern bzw. aufheben, Konteneinsicht von ausländischen Eignern usw.usw. was soll das Luxemburg war immer eigenständig und jetzt sin wir zu Spielball der großen geworden und unsere Politiker haben nichts besseres zu tun als diesen Leuten noch in den A…. zu kriechen und ihr eigenes Volk zu verkaufen, erst die großen Firmen und jetzt die Bürger. Es ist zum heulen wenn man diese verlogene Regierung sieht.

    • @ Laird Glenmore. Haben Sie nicht irgendwo hier gefordert, verschiedene Kommentatoren sollten zwei Mal überlegen ob ihr Beitrag gespeichert werden soll?

      • Richtig, hatte ich.
        Aber ich schreibe ja auch nur meine Meinung die muß keiner für richtig halten oder mit mir teilen ich will auch keinen bevormunden oder belehren ich mache mir nur meine eigenen Gedanken ich bin nicht 100 %ig, aber andere auch nicht.

  21. “Das beste wäre wir würden die Grenzen wieder schließen, Passkontrollen und unsere alte Währung wieder einführen, was hat uns denn die EU gebracht, nichts außer das alles teurer geworden ist unsere TVA angehoben wurde und so einige Sachen mehr.
    Der einzige Vorteil war und ist der €uro”

    Sie sind wohl kein Landwirt dann.

    Der Binnenmarkt allein ist es schon wert.

    Keine Krieg zwischen den Mitgliedern ist doch auch schön, Leute in ihrem Alter sollten das wissen.

    Dass man nicht mehr eine Stunde oder mehr an der Grenze warten muss um den Zoll zu passieren, ist auch ganz nett.

    Das gratis Roaming ist auch nicht zu verachten.

    Die Warenfreiheit is auch gut für uns Verbraucher, früher musste man Margarine für Belgien in ein Quadrat pressen mit Goldpapier drum rum, andere Länder verlangten rechteckige Döschen oder ovale, alles war recht um die Konkurrenz zu behindern.

    Geld überweisen und abheben Europaweit ist nicht mehr wegzudenken.

    Rückgaberecht während 14 Tagen bei Onlineverkäufen ist auch der EU zu verdanken.

    2 Jahre Garantie vom VERKäUFER auch.

    Europaweiter Konsumentschutz.

    Sauberer Strom.

    Billigere Flüge.

    Umweltschutz.

    Studentischer Austausch, Stipendien, Erasmus etc.

    Schutz des geistigen Eigentums.

    Patentrecht.

    Regionale Förderungen. Sie glauben doch nicht, dass unsere Autobahnen und Schienenverbindungen nur von uns bezahlt werden.

    Eine einheitliche Stimme im Welthandel.

    Ich könnte noch ein Stündchen fortfahren aber dann wird mein Beitrag nicht gebracht.

  22. alles ganz toll was sie da aufzählen und was ist die Kehrseite der Medaille unzählige Firmen mußten deshalb schließen ( Massenentlassungen usw. ) weil sie mit den Dumpingpreisen nicht mehr zurecht kamen, wie ist es mit den Waren Made in Luxemburg ( wenige ), Made in Germany ohne alle die anderen aufzuzählen, das kann man doch alles in die Tonne treten denn egal was sie neuerdings im Laden oder wie sie sagen Im Internet ersteigert oder normal kauft alles Made in China, Taiwan usw. mit anderen Worten billiger Dreck wo die Portokosten schon höher sind als die Ware, unsere Werte aus der Vergangenheit sind futsch wenn das der Preis für Fortschritt und Zukunft sein soll na dann Prost Mahlzeit.
    Sie führen an Billige Flüge ja das freut sie aber ob die Airline damit Leben kann oder nicht das interessiert sie nicht Hauptsache billig. Umweltschutz, wo, wenn der da wäre hätten wir keine Klimaprobleme, Schutz des geistigen Eigentums, Patentrecht hatten wir vorher auch.
    Ich könnte auch so fortfahren aber ich wollte noch meinen wohlverdienten Abend genießen bei einem guten Whisky und einer Havanna.
    Zum Schluss Herr/Frau Zahlen egal wie wir uns hier äußern letztendlich ist unser Kommentar hier zwar interessant aber ändern werden wir nichts. In diesem Sinne.

  23. “alles ganz toll was sie da aufzählen und was ist die Kehrseite der Medaille unzählige Firmen mußten deshalb schließen ( Massenentlassungen usw. ) weil sie mit den Dumpingpreisen nicht mehr zurecht kamen, ”

    Die Leute die mit veralteten Methoden und Maschine nur noch Künstlich am Leben gehaltenen Firmen sind mit Recht bankrott gegangen. Wir leben schließlich in einer Marktwirtschaft.

    “wie ist es mit den Waren Made in Luxemburg ( wenige ), Made in Germany ohne alle die anderen aufzuzählen, das kann man doch alles in die Tonne treten denn egal was sie neuerdings im Laden oder wie sie sagen Im Internet ersteigert oder normal kauft alles Made in China, Taiwan usw. mit anderen Worten billiger Dreck wo die Portokosten schon höher sind als die Ware, unsere Werte aus der Vergangenheit sind futsch wenn das der Preis für Fortschritt und Zukunft sein soll na dann Prost Mahlzeit.”

    Was für ‘Werte’ denn? Anzüge vom Maßschneider für ein, zwei Monatsgehälter?
    Heutzutage arbeiten die Paare alle beide, da ist niemand zuhause auf der Couch und stopft Socken, nein die kaufen die Socken im Hundertpack in China. Die brauchen kein halbes Jahrhundert zu halten, übernächste Woche sind die dem Balg eh zu klein.

    “Sie führen an Billige Flüge ja das freut sie aber ob die Airline damit Leben kann oder nicht das interessiert sie nicht Hauptsache billig.”

    Ryanair macht Milliardengewinn, Luxair immer +-20 Millionen Defizit, wäre es da nicht besser es den Leute zu überlassen die das wirtschaftlich hinkriegen?
    Und kommen SIe mir jetzt nicht wieder mit ‘Billig’airline, wenn die ‘ehrwürdigen’ Airlines 2stellige Millionenbeträge im Jahr zuschießen müssen für das Gratisgepäck, die Gratis Snacks und sonstigen überflüssigen Schnickschnack für 1-2 Stunden Flug.

    “Umweltschutz, wo, wenn der da wäre hätten wir keine Klimaprobleme, Schutz des geistigen Eigentums, Patentrecht hatten wir vorher auch.”

    Ja, wenn sie sich die Mühe gemacht haben die Patente in Estland auf Estnisch anzumelden und zu bezahlen mit lokalen Patentanwälten und dasselbe natürlich in all den anderen EU Ländern.

    “Ich könnte auch so fortfahren aber ich wollte noch meinen wohlverdienten Abend genießen bei einem guten Whisky und einer Havanna.
    Zum Schluss Herr/Frau Zahlen egal wie wir uns hier äußern letztendlich ist unser Kommentar hier zwar interessant aber ändern werden wir nichts. In diesem Sinne.”

    Prost.🥃

    • Danke.
      Sie haben auch in vielen Sachen Recht, man könnte auch einiges ändern damit nicht so viele kleinere und mittlere Firmen Bankrott machen, bei den großen kann dieses Prinzip auch anwenden, es geht einfach darum das sich die Vorstands- und Aufsichtsräte zu viel Geld zahlen dann die die Direktoren mit ihren überzogenen Gehältern die teilweise noch nicht einmal gerechtfertigt sind, diese Menschen ziehen Kapital aus dem Unternehmen um sich und ihrer Familie ein schönes Leben zu machen, wen interessiert denn schon die Arbeiter oder kleineren Angestellten.
      Haben sie schon mal Berichte im Fernsehen gesehen wie in Asien Socken, Jeans und andere Kleidungsstücke hergestellt werden unter was für unmenschlichen Bedingungen die Angestellten dort arbeiten und Hausen müssen, Sicherheit, Hygiene und Gesundheit spielt dort überhaupt keine Rolle solange die Kasse für die Bonzen stimmt, aber das sind wir auch zu einem Teil schuld weil wir immer mehr und billiger haben wollen was interessieren uns die Arbeiter in Asien uns geht es ja gut.
      Wir brauchen noch mehr FAIR TRADE unternehmen um solches zu unterbinden.
      Maßanzüge von iTailor im Internet wo Kinder und jugendliche Anzüge oder Designer Schuhe für kleines Geld herstellen Made in India oder Thailand, nein danke. Ryan Air macht die Gewinne doch nur weil sie jeden Scheiß extra bezahlen müssen. Marktwirtschaft die Zeiten sind vorbei jetzt haben wir nur noch eine Konsum und Wegwerf Gesellschaft und dann kommen wieder die Diskussion wo hin mit dem Müll und dem Plastikabfall, erst wird alles produziert und nun versucht man die Fehler zu beheben.

      • Leider ist dem so. Aber viele Bedrftige können sich keine teuren Klamotten leisten und auch keine teuren Urlaubsreisen. Und sie haben das gleiche Recht darauf wie Sie und ich!
        So ist nun mal der Kapitalismus.

        • de Schmatt
          sie haben Recht aber dann sollen Menschen nicht über andere Urteilen wenn sie selber das gleiche machen.
          Jeder hat das Recht auf ein angenehmes Leben aber nicht um jeden Preis.

  24. Huet schon én sech iwerlued wann (waat jo kén hofft, ass zwar net auszeschliéssen) waat passéert wann letzeburger Economie giff abriechen an ett zu massiven Entlosungen um Arbechtsmaart giff kommen a mir « nemmen nach 80.000 Frontalien haetten, mir awer de chomage an Pensionen musse bezuehlen? Bei so engem Fall giffen Cotisationen vun 120.000 Frontalien fehlen. Haette mir dann dei neidech finanziell Reserven vir daat ze secheren? Ech bezweifelen daat ganz staark. Kient én dann kéng Lésung fannen, dass Frontalien an hierem Land giffen Cotisationen bezuehlen an och vun hierem Land de chomage, pensionen an sozial Léschtungen bezuehlt kriéchen. Ett miss dann en accord matt den Nopeschlaenner ausgeschafft ginn dass dei betraffend Laenner de Revenu vun de Frontalien vu Letzebuerg matgedélt kréen vir dass sie dann Cotisationen berechne kenne. Dei Leit dei hei am Land wunnen an och hei konsuméeren giffen weider bei den letzeburger Kéesen hier cotisationen bezuehlen. An dem Fall vir och Problematik vum bezuehlen vum Chomage un Frontalien geléest, well wién wellt vu Letzeburg aus kontrolléeren op dei Leit nett an hiere Länner schaffen iwert déms si de letzebuerger Chomage bezuehlt kréen.

    • @ Jang . Richteg! Och wann ech nët där selwechter Meenung sinn, soll ech déi vun anere Leit respektéieren. Hei si Leit, déi un Intoleranz nët ze iwwertreffe sinn. Selbsternannten Expert’en an Allesbesserwisser déi mengen, si hätten ëmmer recht a nëmmen hir Meenung géif zielen.

      • Allesbesserwisser déi mengen, si hätten ëmmer recht a nëmmen hir Meenung géif zielen
        Nein das sind Menschen die belesen und Informiert und nicht von zwölf bis Mittag denken sondern langfristig und das wichtigste anderen nicht nach dem Mund reden um sich lieb Kind zu machen.

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