Mit den ersten Partien der Viertelfinalserie beginnt am Samstagabend die heiße Meisterschaftsphase.

Während die beiden Tabellenersten Ettelbrück und Esch für die erste K.o.-Runde ein Freilos besitzen, geht es für die vier restlichen Teams ab heute um den Einzug ins Halbfinale. Das Tageblatt sieht sich die beiden Viertelfinalduelle einmal genauer an.

Programm:

Titel-Play-off:
Viertelfinale („best of three“)
Spiel 1, heute
20.00: Düdelingen – Bartringen
20.30: Steinsel – Racing
Spiel 2, Mittwoch, 27. März
20.30: Bartringen – Düdelingen
20.30: Racing – Steinsel
Evtl. Entscheidungsspiel,
Samstag, 30. März
20.00: Düdelingen – Bartringen
20.30: Steinsel – Racing

Düdelingen – Bartringen

Beim T71 Düdelingen, der die gesamte Saison über mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte, zeigte die Formkurve in den vergangenen Wochen nach oben. In der fünf Spieltage umfassenden Zwischenrunde zogen Schumacher und Co. nur gegen das Leader-Duo den Kürzeren, konnten sich somit auch gegen den heutigen Viertelfinalgegner behaupten (119:94). Mit dem Sieg gegen Steinsel sicherte sich der T71 zudem den dritten Tabellenrang, womit man bei einem möglichen Weiterkommen dem großen Favoriten und frisch gekürten Pokalsieger Ettelbrück aus dem Weg gehen wird. Die Düdelinger zeigten sich besonders in der Offensive bisher präsent, kommen hier in der laufenden Meisterschaft auf einen Durchschnitt von 91 Punkten. Das Team aus der „Forge du Sud“ besitzt mit seinem US-Duo sowie Schumacher, Muller und Jeitz zweifelsohne eine der stärksten Startformationen der Liga. Im Viertelfinale wird es auch auf deren Form ankommen. Denn fand die Startfünf schnell ihren Tritt, zogen auch die Ersatzspieler bisher nahtlos mit.

Die Bartringer dürfte ihrerseits besonders der Ausfall von Leistungsträger Dean Gindt schmerzen, der sich vor einem Monat einen Kreuzbandriss im Knie zuzog. Neben Routinier Pit Hoffmann dürfte somit auch der junge Mike Feipel gefordert sein. In den letzten Partien der Zwischenrunde zeigte sich die Sparta jedoch stets kampfstark und schaffte es u.a., Ettelbrück und Steinsel lange zu ärgern. Kampflos werden sich die Bartringer auch heute nicht geschlagen geben, zu verlieren hat der Außenseiter jedenfalls nichts mehr.

Steinsel – Racing

Steinsel verlor am Samstag erstmals seit dem Pokalhalbfinale 2016 wieder ein entscheidendes Spiel. Abzuwarten bleibt, wie das Team um Kapitän Pitt Koster die Finalniederlage gegen Ettelbrück in der Coupe de Luxembourg wegstecken wird. Ein großer Vorteil dürfte jedoch die Erfahrung der Amicale sein, denn nach Jahren in der Nationale 2 und dem Abstiegskampf im vergangenen Jahr stehen die Hauptstädter erstmals wieder in einer Serie, in der es um den Titel geht. Zudem gelang dem Racing in dieser Saison noch kein Sieg über seinen Viertelfinalgegner. Auch die Verletzung des erst Ende Februar engagierten US-Spielers Brian Harper dürfte dem Team von Trainer Anton Mirolybov nicht in die Karten spielen. Und so hat in diesem Duell der Titelverteidiger – obwohl er sich besonders in der Zwischenrunde überaus schwer tat – die Favoritenrolle inne. Mit Bobby Melcher besitzt man immerhin den besten luxemburgischen Passgeber der Liga (5,5 pro Spiel), seine Qualitäten können eine Partie alleine entscheiden. Der Racing überzeugte in dieser Meisterschaft hingegen als Kollektiv, das von einem der erfahrensten US-Spieler des Landes, Scott Morton, angeführt wird.

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