Ein Sechsjähriger, der am Freitagnachmittag im Schwimmbad von Grevenmacher bewusstlos gefunden wurde, ist tot. Das teilt die Staatsanwaltschaft Luxemburg am Dienstag mit. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären.

Ein Bademeister hatte nach Auffinden des Jungen sofort Erste Hilfe geleistet. Anschließend war der Junge ins Krankenhaus geflogen worden. Dort schwebte der Sechsjährige drei Tage lang zwischen Leben und Tod – und verlor den Kampf dann.

Es handelt sich um den dritten tödlichen Badeunfall in Luxemburg innerhalb einiger Wochen: Zwei Menschen sind in Remerschen ums Leben gekommen.

Zwei Todesfälle in deutschen Gewässern

In Trier ist am Sonntag ein 19-Jähriger beim Schwimmen in der Mosel plötzlich untergegangen und ertrunken. Wie die Polizei Trier mitteilt, hat ein Schiffsführer am Dienstag gegen 15.50 Uhr den treibenden Körper auf der westlichen Moselseite entdeckt. Die Feuerwehr hat den Leichnam inzwischen geborgen. Nach ersten Ermittlungen vor Ort bestätigte sich der anfängliche Verdacht: Bei dem Toten handelt es sich um den seit Sonntag vermissten 19-Jährigen, der trotz umfangreicher Suche bisher nicht gefunden werden konnte.

Ebenfalls in Grenznähe zu Luxemburg ist am Donnerstag ein 48 Jahre alter Mann tot im Weiher von Wincheringen gefunden worden. Aufgrund der Ergebnisse einer Obduktion ist ein akutes Herzversagen, möglicherweise verursacht durch die schwül-heiße Witterung in Kombination mit dem kalten Wasser, wahrscheinlich, teilt die Polizei in Trier mit.

 

 

3 Kommentare

  1. Der Bademeister muss doch sein Becken im Blick haben. Er darf sich nicht ablenken lassen.
    Doch ein fremder Benutzer hat den Jungen am Beckenboden entdeckt und den Bademeister alarmiert.
    Das ist eben nicht normal.
    Gloden, si tacuisses!

  2. 3 tote Badegäste in wenigen Tagen, und kein Politiker stellt sich Fragen. Aber die sind im wohlverdienten Urlaub, oder ? Man/Frau gönnt sich ja sonst nix.

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