Nach vier Tagen “Schueberfouer” ziehen die Schausteller eine erste Bilanz. Diese fällt dank des guten Wetters und der Tram durchweg positiv aus.

“Die neueste Attraktion der ‘Schueberfouer’, nämlich die Tram, ist bisher ein voller Erfolg”, freut sich Charles Hary, Präsident der “Fédération nationale des commerçants forains”, während der Pressekonferenz der Schausteller am gestrigen Montagmorgen. Das bestätigt auch Patrick Goldschmidt, Schöffe der Gemeinde Luxemburg: “Die Nutzung der Tram ist um 50 Prozent gestiegen.” Alleine am Samstagabend sei die Tram schwarz vor Menschen gewesen. Dennoch habe es am Wochenende immer noch zu viele Menschen gegeben, die rund um die “Fouer” geparkt haben.

Goldschmidt nutzte die Gelegenheit, um nochmals auf die Tram zu verweisen. Das spart sowohl Nerven als auch Geld, denn auf dem Kirchberg stehen 5.000 Parkplätze zur Verfügung und die Straßenbahn fährt noch bis zum 16. September umsonst bis zum Eingangstor der riesigen Kirmes.

Fast eine halbe Million Besucher

Am Dienstag ist es Zeit für den traditionellen “Buergermeeschterdag”, an dem sich die Gäste der verschiedenen Restaurants zwischen 17.00 und 22.00 Uhr von den Gemeindeoberhäuptern bedienen lassen können. 33 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kommen dann den anderen 5.000 auf der “Fouer” Beschäftigten zur Hilfe. Eine solche Anzahl an Arbeitskräften erfordert einen großen Arbeitsaufwand. “Die Plätze, an denen die Karawanen stehen, sind bis zum letzten Zentimeter ausgereizt”, gibt Marc Weydert, Verantwortlicher für Märkte und Messen der Stadt Luxemburg, zu bedenken. Hier müsse in den nächsten Jahren nach Lösungen für das Platzproblem gesucht werden.

Weydert schätzt, dass an den ersten vier Tagen der “Schueberfouer” bereits 400.000 Besucher dort waren. Mehr als 100.000 Menschen passen ihm zufolge nicht auf einmal auf das Gelände. Eine solche Menschenmasse hinterlässt natürlich auch eine Menge Abfall. “Auf der ’Schueberfouer‘ werden um die 280 Tonnen Müll im Jahr produziert”, erklärt Patrick Goldschmidt. Das seien 14 Tonnen am Tag. Eine Lösung, um den Abfall bereits an Ort und Stelle zu trennen, habe die Gemeinde noch nicht gefunden. Deshalb gibt es bisher nur eine Art von Mülltonnen: die gewohnten großen, leuchtend roten.

Alles in allem zeigten sich die Luxemburger Schausteller, deren Jahreseinkommen zwischen 50 und 60 Prozent von der Schobermesse abhängt ist, sehr zufrieden mit dem Start der diesjährigen Ausgabe. Alle Informationen finden Sie unter www.schueberfouer.lu oder in der “Schueberfouer”-App.

9 Kommentare

  1. Bonsoir,
    Ich bin so stolz auf unseren schönen Tram.
    Ich glaube, dass es in ganz Europa keine so schöne Tram mehr gibt.
    Wir, Luxemburger können stolz sein.
    Schade, dass unsere verehrte Landesmutter diesen schönen Moment nicht mehr erleben durfte.

  2. Die Tram die da war, war schöner… und die haben sie rausgerissen …. 400000 Leute das heisst fast das ganze land wäre auf der Fouer in 4tagen gewesen…immer nur superlativen nächstes Jahr sind’s 600000 in 4 Tagen und in paar Jahren sin so viele Leute da gewesen wie auf dem Münchener Oktober fest… blablabla… Luxemburg die Weltstadt;)

    • Majoo…ass jo schons um gudde Wee datt aus der Schueberfouer eng Letzebuerger Sauf / Partyfouer gett wann een dei verschiddden Etablissementer kuckt…Stall…Kessel….Grengt Spill….Schwarzwaldhaus….asw….dofier sinn och souvill Leit do….leider ass daat haut an onser Gesellschaft sou : Alkohol zitt un an een Mensch kann sech anscheinend nach just matt Alkohol an Smartphone (Selfie…Facebook…Twiiter…asw….) amüseieren….schuedd…mee sou ass et….Jiddferengem seint…..Bon Amusement…..

  3. Wonnerbar. Mamm Auto aus dem Norden op den Kirchbierg. Parken ouni Problemer, genug Parkplatzen. Dann den Tram op d’Fouer. Et gett een virun der Fouer erausgeloos. Einfach tiptop an RELAAAX. MEE – wann ech dann dei Autoschlangen gesinn déi ronderem d’Fouer fueren…oder am Stau stinn…grinsen ech mir een wech. Also am leifsten géif den gros vun den Leit hieren Auto mat op d’Fouer huelen fier sou no wéi méiglech ze parken…egal waat. An dann léiwer am Stau stoen oder honnert mol ronderem den Lampertsbierg fueren, sie gin sech et jo awer selwer sichen. Also et soll vun deenen keen meckeren wann et an der Woch fier op d’Arbecht och Stau ass….well se vergeuden jo och an hierer Freizeit déi Zeit am Stau…

    • Romain, richteg wonnerbar wär et aus dem Norden mam Zuch bis ënnert d’Rout Bréck ze fueren, mat der Kabinnebunn erop op de Kirchbierg an dann vun do mam Tram op d’Fouer.

      • Jo – Kann een jo och – Awer leider mussen jo awer och Instand – an Wartungsarbechten gemacht gin. An dei mussen eben gemacht gin an der Summervakanz ier d’Schoul unfänkt. Daat ass eben sou. Et kann een elo streiden oder meckeren fierwaat dei elo gemacht gin, mee ech huelen jo un datt et net de Plang vum CFL wuer fier d’Fouer ze sabotéieren 🙂 🙂 :-). Egal, matt der Autobunn vun Ettelbreck op den Kirchbierg ass een och seier do…..An den Zuck kann een jo soss d’ganzt Joer huelen…….

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