Auch Mazda stellt vorzeitig seine Modellpalette auf die ab September 2019 geltende Abgasnorm Euro 6d-Temp um. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit der neuen Typzulassung erfolgt ab Juli dieses Jahres. Ausgenommen ist der Mazda 3, der im kommenden Jahr als neue Modellgeneration auf den Markt kommt.

Die modifizierten Vier-Zylinder-Benzin-Direkteinspritzer mit 1,5, 2,0 und 2,5 Litern Hubraum erfüllen die strengeren Grenzwerte für die Emissionen ausschließlich dank innermotorischer Modifikationen, eine zusätzliche Abgasreinigung durch einen Benzinpartikelfilter ist nicht notwendig.

Beim Dieselmotor mit 2,2 Litern Hubraum sorgt ein zusätzliches SCR-System (selektive katalytische Reduktion) für die Einhaltung der strengen NOX-Grenzwerte. Der Hubraum des kleineren 1,5-Liter-Skyactiv-D wird auf 1,8 Liter vergrößert, hier genügt ein NOx-Speicherkatalysator zur Erfüllung der Euro 6d-Temp.

Im Zuge der Optimierung legen die Benziner zum Teil auch bei Leistung und Drehmoment zu. Am stärksten ist dies beim 2,0-Liter-Skyactiv-G der Fall, der mit 184 PS (135 kW) künftig 24 PS mehr als bisher leistet.

(ampnet/jri)

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