Schach

Sieben Jahre nach dem Start: Luxemburg holt Silber bei 21. Fernschach-Olympiade 

Luxemburg ist nicht gerade als Schachnation bekannt, dennoch wurde überraschend eine Silbermedaille ins Großherzogtum geholt, und zwar in der speziellen Variante des Fernschachs. Allerdings hat die Digitalisierung der früheren Fernschachromantik arg zugesetzt und stellt diese Disziplin vor eine ungewisse Zukunft.

Mannschaftskapitän Théid Klauner verhalf mit einem Sieg gegen England entscheidend zur Silbermedaille

Mannschaftskapitän Théid Klauner verhalf mit einem Sieg gegen England entscheidend zur Silbermedaille Foto: privat

Normalerweise duellieren sich Schachspieler an einem Brett und sitzen sich dabei gegenüber. Mit der Geschichte des digitalen Zeitalters und besonders während der Corona-Pandemie wurden diese Duelle aber immer öfter auch per Distanz ausgetragen. Allerdings fanden die ersten Partien, bei denen die Gegner ihre Züge in verschiedenen Ländern oder gar Kontinenten ausführten, schon im 19. Jahrhundert statt, als Schachspieler ihren Gegnern die Züge per Postkarte übermittelten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der sportliche Wettbewerb „aus der Distanz“ (mit als Flaggschiff der Fernschacholympiade) – als Pendant der im Zweijahresrhythmus ausgetragenen Schacholympiade auf dem Brett.

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