Olympia
Schwierige Gastgeber: Die 24. Winterspiele in Peking sind eröffnet
Als erste Stadt richtet Peking nach Olympischen Sommerspielen auch Winterspiele aus. Das Spektakel ist nicht unbelastet. Corona und die Kritik an China wegen dessen Menschenrechtsverletzungen halten an. Das zeigt sich vor und bei der Eröffnung.
Das Team Lëtzebuerg mit den beiden Fahnenträgern Gwyneth ten Raa und Matthieu Osch sowie der restlichen Delegation: Missionschef Heinz Thews, „Attaché Olympique“ Cheng Xia, Physiotherapeut Geoffrey Osch sowie den Ski Alpin-Trainern Gilles Osch und Patrick Emptaz-Colomb Foto: AFP/Manan Vatsyayana
Begleitet von politischen Boykotten und Corona-Sorgen haben die 24. Olympischen Winterspiele in Peking begonnen. Unter dem Motto „One World, one Family“ (Eine Welt, eine Familie) versuchten die chinesischen Gastgeber, sich bei der Eröffnungsfeier mit einer bunten und technisch aufwendigen Show im Olympiastadion als modern, weltoffen und friedlich, aber auch selbstbewusst und unbeeindruckt von der Kritik an den Menschenrechtsverletzungen zu präsentieren. Mit der traditionellen Formel „Ich erkläre die XXIV. Olympischen Winterspiele von Peking für eröffnet“ gab Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Freitag um 21.51 Uhr Ortszeit das Startsignal für das erste Weltfest des Wintersports in China.