Basket Esch
Pit Biever und seine Teamkollegen wollen den Pokal noch nicht hergeben
Die Erinnerungen an den letztjährigen Pokalsieg sind beim Basket Esch nach wie vor groß. Nur logisch, dass der Titelverteidiger mehr will und nicht bereit ist, die Trophäe so einfach herzugeben. Dass Ettelbrück aber ein harter Brocken ist, dessen ist man sich in Esch bewusst.
Pit Biever (in Weiß) und Esch wollen den Pokal so leicht nicht mehr hergeben Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
„Endlich“: Vor fast genau einem Jahr, als sich der Basket Esch in der Arena der Coque gegen Fels durchgesetzt hatte und damit den ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte feiern konnte, war dies das Wort, das man immer wieder zu hören bekam. Lange hatten Pit Biever und seine Teamkollegen auf diesen Moment gewartet, zu oft hatte man kurz vor dem Ziel doch noch verloren. Da konnte auch der Corona-Meistertitel 2020 nicht wirklich darüber hinwegtrösten. Ein Titel, den man bekanntlich nicht auf dem Feld feiern konnte, sondern erst nach Abbruch der Saison zugesprochen bekam. „Jahrelang haben wir darauf hingearbeitet und dass wir dies endlich auch mit unseren Fans zusammen auf dem Feld feiern konnten, war natürlich enorm. Als kleiner Junge hofft man immer, so etwas erleben zu können, und es war einfach mega. Ein Moment, den man nie wieder vergessen wird“, erinnert sich der jüngere Biever-Bruder zurück. Ein Sieg, der umso schöner war, weil der Kern der Mannschaft eben seit der Jugend zusammenspielt und auch Spieler wie Clancy Rugg zu einem Teil der Escher Familie geworden sind: „Wir sind Escher Jungs und das mit meinem Bruder und meinem besten Freund auf dem Spielfeld feiern zu dürfen, war natürlich Wahnsinn.“