Di., 22. Juni 2021



  1. Grober J-P. /

    Bitte nichts verharmlosen. Rechtsextremismus ist ein schleichendes Übel, wie beim Krebs. Am Anfang bemerkt man es gar nicht, wenn es dann mal spürbar ist, ist es zu spät. Beispiele gefällig, dann bitte mal über die Grenzen schauen, oder einfach mal die Stimmen der hiesigen zusammenzählen, genügt das nicht?

    • roger wohlfart /

      Sie haben vollkommen recht @Grober J-P. Ausserdem wäre es dringend notwendig unser Wahlsystem den Begebenheit der Zeit und der neuen Bevölkerungsverteilung im Lande anzupassen. Das sollte allerdings keine Entschuldigung für das erneut schlechte Abschneiden der LSAP sein. Etienne Schneider kann unmöglich, als Spitzenkandidat, mit seinem persönlichen Resultat zufrieden sein. Eine(n) neue(n) Mann/Frau an die Spitze , eine personelle Neuaufstellung und ein sozialbetonteres Programm sind vonnöten. Wenn die Sozialisten die Sorgen der “ kleinen Leute“ nicht ernst nimmt und nicht dort den Hebel ansetzt, droht binnen kurzer Zeit eine nicht zu unterschätzende Gefahr von ultra rechts.

  2. CESHA /

    Die sogenannten Rechtspopulisten haben meiner Ansicht nach den Fehler gemacht, dass sie ALLE Stellschrauben zurückdrehen möchten: Wenn sie nur gegen die Überfremdung Luxemburgs vorgehen würden, wäre das wohl für viele Menschen ein guter Grund, sie zu wählen. Dass sie aber auch zwei wichtige Entscheidungen der letzten Legislaturperioden, nämlich das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende mit ärztlicher Unterstützung sowie den Rausschmiss des Religionsunterrichts aus den öffentlichen Schulen, in Frage stellen und am liebsten wieder abschaffen würden, hat meiner Ansicht nach einige Wähler davon abgehalten, ihr Kreuzchen auf diesen Listen zu machen

  3. L.Marx /

    Das Problem der LSAP (und auch der Linken) ist, dass ihre potenziellen Wähler zu einem grossen Teil gar kein Wahlrecht haben.

  4. claudius /

    „Der Piratenpakt mit dem latent fremdenfeindlichen Politiker raubt den Piraten jegliche Glaubwürdigkeit“.
    Faul Äppel ginn et iwwerall. No daer do Logik waer d’ganz SPD an Däitschland eng Nazitrupp well se den Sarazin net erauskickt.

  5. tarzan /

    die in luxemburg lebenden ausländer sind zu, ich weiss nicht, 96% (?) europäer. gegen diese leute zu stänkern bringt nicht viele % ein. das referendum 2015 wäre auch in andern eu-ländern haut la main gescheitert, dient also nicht als argument gegen den sogenannten rechtspopulismus. aber man stelle sich folgendes szenario vor… durch einen grösseren krieg im arabischen raum würden millionen flüchtlinge unterwegs sein. wären denn die guten christen, weltbürger, moralisten und vordenker bei uns bereit, sagen wir mal, 25,000 menschen aufzunehmen? mit allen bekannten problemen nicht nur was steuern, renten und andere zusätzliche ausgaben angeht? wohl kaum.

  6. René Charles /

    Lo muss ech mol de Wahlprogramm vun der ADR nosichen. Ech hat gemengt si wieren fir eng kontrolléiert an legal Awanderung vu Flüchtlingen, wat jo begréissenswert (an realisabel) wier.
    Dat schéngt mir kee Populismus ze sin. Ech muss kucken wou steet dass se géngt all Immigratioun sin.

    Populismus as fir mech eppes wat een als Politiker eppes ukënnecht, wëssend dass dat kaum eng Majoritéit kritt. Sou wéi total Legaliséirung vun Cannabis ukënnegen, z.B.

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