Di., 4. Oktober 2022



  1. Jill /

    Naja bei allem Respekt, aber den Euro mit einer venezianischen Goldmünze zu vergleichen finde ich doch sehr gewagt. Ich bin keine Euro-Gegnerin, denn verglichen mit anderen Euro-Ländern haben wir unseren Wohlstand noch nicht ganz verloren. Jedoch möchte ich anmerken dass der Euro vielen Ländern Europas eine Rekordarbeitslosigkeit (hauptsächlich der Jugend) beschert hat. Viele Menschen mussten/müssen ihr Land verlassen um Arbeit zu finden. Einige Länder hätten dem EU-Club wegen Überschuldung gar nicht erst beitreten dürfen und dass Italien die Lira abwerten konnte, bei Bedarf, war nicht unbedingt ein Nachteil. Ich bin keine Ökonomin und kann nicht beurteilen ob das Währungsexpirement Euro gescheitert ist, aber ich weiss dass Geld welches man retten muss kein Geld ist. Nein in Todesgefahr ist der Euro nicht, aber es wird sehr teuer für die Bürger der Euro-Länder werden.

  2. JJ /

    Aber die Arbeitslosigkeit kommt doch nicht vom Euro. Das Gegenteil ist der Fall. Man stelle sich Luxemburg mit seinem Franken vor und den tollen Umtauschprozeduren wenn man ins Ausland fährt. Es ist die hochgelobte Globalisierung die den westlichen Arbeitnehmern den Garaus gemacht hat. Wenn die Tomaten heuer aus China kommen,dann schauen die italienischen Arbeiter eben in die Röhre. Usw.usw.
    Herr Goebbels hat Recht.Es gibt keine Alternative zum Euro. Wie teuer es wird? Es ist noch immer teuer geworden bei Krisen. Man denke an die Abwertung des belgischen Franken um 6% über Nacht,als wir noch an diesen gekoppelt waren. Das war teuer,jedenfalls für Sparer. Und wo steht die Wunderwährung Krypto? Ich will’s nicht wissen.

  3. Jill /

    @JJ – die Abwertung des Belgischen Francs war sehr schmerzhaft, das stimmt. Jetzt haben wir eine andere Krise, wenn die EZB den Euro nicht mit einer signifikanten Zinserhöhung stabilisiert bekommt, wird die Inflation weiter steigen, durch den Warenimport ausserhalb der Euro-Zone. Auch werden die Investoren das Vertrauen in den Euro verlieren und in den US Dollar oder andere starken Währungen investieren. Ohne die Globalisierung und den Export ausserhalb der EU würden in der EU sehr schnell die Lichter ausgehen. Auch ist die Globalisierung ein grosser Vorteil für multinationale Firmen, wovon auch viele in Luxemburg profitieren und Arbeitsstellen schaffen. Damit will ich die Globalisierung nicht schön reden, ganz im
    Gegenteil. Aber genau wie beim Euro gibt es keine Alternative mehr dazu.

  4. charlesplier1960 /

    1000000 € fir e Brout. Esouweit komme mir nach durch d’Entwertung. Esou wei 1923 an Deitschland mat der RM. Vleicht e besschen iwerdriwen mais et geht an dei Richtung

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