Mo., 6. Juli 2020

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  1. Jeannosch /

    Mir scheint es unwahrscheinlich, daß die Briten enorme wirtschaftliche Probleme nach dem Austritt an der Backe haben .Das Kapital wird schon wachen damit seine Schäfchen nicht abhanden kommen.In den Nachrichten werden wir schön lesen, wie hart und zäh die Austrittsverhandlungen geführt werden, Kompromisse werde man keine machen, geschweige extra Würste für die Briten backen. Hinter den Kulissen hat man sich dann schon lange geeinigt, unsere Politiker haben im Interesse des Kapitals verhandelt, gehandelt, die Vierte Macht im Staate klatscht Beifall und der Bürger freut sich über den europäischen Zusammenhalt.Nun mag ich wohl überspitzt die Situation beschrieben haben, aber im Endeffekt hätte dieser Brexit ein Neuanfang sein können .Die Politik hat den Warnschuß der Bürger überhört, hätte es einen Neuanfang für ein soziales, gerechtes Europa sein können.Ein Europa der Bürger, für die Bürger und nicht ein Europa im Interesse des Kapitals, der Bourgeoisie.

  2. MarcL /

    @Jeannosch
    Oh wie wahr. Und dass ausgerechnet Kriegsmaterial eine bessere Zukunft symbolisieren soll ist schon sehr abwegig.

  3. H.Horst /

    Die Rolle, die GB nach Ways Absicht spielen soll, ist zwei Nummern zu gross für das Rest-UK. Globale militärische Präsenz, in Anlehnung an vergangene Glorien, kann sich GB schlicht nicht leisten.

    • Jeannosch /

      @Horst: Wenn es schlichtweg am Geld fehlen sollte, werden die Briten schon Wege finden sich dies beim Bürger zu besorgen.

      • Johnny44 /

        Ganz einfach:Die Seifenopermonarchie abschaffen,dass würde das Volk schon an Steuergeld um einige Millionen Pfund entlasten,denn was bringt ihnen die Monarchie noch heute?

        • Jeannosch /

          @Johnny44: Ich bin kein Freund von Monarchien, allerdings diese durch ein Präsidialsystem zu ersetzen, das bekanntlich auch etliche Sümmchen verschlingt, scheint mir sinnlos.Also lassen wir dem Bürger die Befriedigung am Glanz der Monarchie, es sei denn man fände einen Präsidentn wie “El Pepe” ,der auf sein Gehalt verzichtet, mit seinem Kleinwagen zur Arbeit fährt .

  4. Marius /

    Freier Handel führt dazu, dass mehr Waren im- und exportiert werden. Dadurch steigen das Bruttoinlandsprodukt und der Wohlstand. Verlässt Großbritannien die EU endgültig, geht das mit einer Einschränkung des freien Handels einher und mit einem geringeren Wohlstand für die Untertanen ihrer “Majesty”. Daher werden unsere Freunde jenseits des Ärmelkanals bald schon wieder zu den Urnen gehen und darüber entscheiden ob die vorhergehende Wahl rechtkräftig werden soll. Wenigstens 80 % werden ein lautstarkes “JA” zur EU abgeben. Dabei gehe ich jede Wette ein.

  5. GuyT /

    Nach dem Austritt gelten WTO Regeln, die zwar nicht so vorteilhaft für die EU und GB sind aber trotzdem eine solide Basis für Handel darstellen. Natürlich werden die Briten einen Preis zu zahlen haben für das Wiedererlangen ihrer Souveränität, aber langfristig ist nicht klar wer als lachender Gewinner da steht. Als Beispiel kann man sich Island ansehen welches ohne sich um EU Vorgaben zu kümmern in nur 10 Jahre alleine aus der Krise schaffte. Fraglich ist auch, welche Leichen man nach den Wahlen in Deutschland im Keller entdeckt, von den tickenden Zeitbomben in Italien und Griechenland ganz zu schweigen.

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