Fr., 3. Juli 2020

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  1. Fruppsi /

    Man ersetze Mallorca durch Luxemburg, Touristen durch Ausländer, und italienische Kaffee-Tradition durch luxemburgische Schweinefleisch-Tradition.

  2. den jeff /

    Absolut richteg,Här Wagner.Dann verzichten ech leiwer op eng Vakanz a machen et mir doheem gemütlech ewie mech ennert esou Toperten ze meschen.Leider get d’Menschheet emmer mei domm an iwerflächlech an dei meescht wessen sech net mei ze behuelen.Sie sin ouni Respekt an rücksichtslos.Dofir brauch een net esou weit ze reesen.Wann een owes laanscht den Stau zu Ensber geht,dann geseit een wei weit et mam Respekt ass.Knascht an Dreck hannerlossen vun enger Band vun Barbaren.An alles ass esou “cool” mat Handy,Smartphone,Styling-Topegketen etc.Et ass fir ze katzen!!!Irgendeppes muss passe’eren dass d’Menschen erem d’Realite’t gesin an op de Buedem vun den Tatsachen kommen.Mais d’Lobby fördert dat jo.Een Mensch den mat Topegketen vum iwerleen ofgehalen get,ass net gefe’erlech an liicht ze manipule’eren.

  3. Rosch /

    Ich denke wohl eher nicht, dass es die “Einheimischen” sind die am liebsten auch noch den letzten Winkel ihrer Heimat mit Bettenburgen, Diskos, Seilbahnen und allen erdenklichen „Fun“-Infrastrukturen zubetonieren möchten, um möglichst viel Kohle raffen zu können.Diese sind froh wenn ihnen ein Funken Lebensqualität bleibt, die in so genannten Touristenhochburgen leider immer mehr vor die Hunde geht. Auch in Luxemburg ist es nicht anders. Diejenigen, die glauben in Orten mit Tanktourismus würden die Einwohner in den “Millionen baden”, möchte ich fragen, weshalb sie dann nicht schnellstens dahin ziehen ? Nicht Bürger, und nicht die Tankstellenbetreiber scheffeln die Millionen, sondern große Multis die überhaupt keiner kennt. Oder wer ist Herr Aral oder Texaco ? Regionale Politiker profitieren natürlich davon, denn von dem zusätzlichen Geld was reinkommt ohne eine Leistung zu vollbringen können allerhand unnütze Dummheiten gekauft werden die niemand braucht. Nichts ist leichter als das Geld der anderen auszugeben.

    • Francis Wagner /

      @ Rosch: Ich habe drei Jahre lang in Tirol gelebt, und meine Aussage bezieht sich auf das, was nicht nur ich dort erlebt habe. Da braucht’s gar keine ausländischen Profiteure, um die Natur kaputt zu betonieren.

      • Leonie /

        Ein Glück, Mallorca ist nicht das was man im Moment überall in den Medien lesen kann, und die Mallorquiner sind nach wie vor jedem freundlich gesinnt, der weiss wie man sich benehmen sollte. Ich lebe seit drei Jahren hier auf dieser Insel, aber nicht dort wo die Prols Urlaub machen und die Schönen und Reichen zu Hause sind, sondern dort wo auch die Einheimischn leben. Es gibt einige Ecken die man im Sommer meiden sollte, dafür gibt es dann wunderbare Tage, Wochen, Monate ausserhalb der Hauptsaison – und fragen sie mal all die zahlreichen Menschen die auch im Hochsommer hier Urlaub machen, abseits des grossen Massentourismus – die Insel ist immer noch ein Hochgenuss, und der so sehr gehasste Sauftourist hält sich heute auch noch dort auf, wo er schon vor Jahren Urlaub machte, in den Bettenhochburgen rund um die Megaevents. Das ist gut so!

  4. Norbert Muhlenbach /

    Sie schreiben in Ihrem Artikel: “Niemand wird am Ende die immer mächtigeren Horden von „Ploucs“ daran hindern, die schönsten Ecken dieser Erde gnadenlos kaputtzubereisen”. Richtig. Man sollte zusammen mit den regionalen Regierungen eine Strategie entwickeln und eine Nachhaltigkeitsrechnung erstellen, deren Ergebnis sein wird, die Insel Mallorca vor dem Untergang zu retten. Mit gutem Willen und einem spitzen Bleistift liesse sich das machen. Die lokale Bevoelkerung waere uns sicher dankbar.

  5. Jeannosch /

    Einerseits schaffen Touristen saisonbedingte Arbeitsplätze, andererseits sollte man den öklogischen Schaden ,den der Tourismus verursacht ,nicht beschwichtigen. Ganze Landstriche die in Betonwüsten verwandelt wurden, die Zubringerdienste, wie Flugzeuge, Autos die mitverantwortlich sind für extreme Luftverschmutzung.Vergessen wir nicht die Kreuzfahrtschiffe, deren Dieselmotoren enorme Abgasmengen ausstoßen. Begleiterscheinungen wie überteuerte Mietwohnungen, Abfallprobleme, rüpelhaftes Benehmen der Touristen noch hinzukommen. Wobei das rüpelhafte Benehmen nicht nur in Touristenkreisen, Mode geworden ist, scheint es bei vielen Bürgern im Alltag zur Normalität geworden zusein.Vielleicht sollte man Reisende mit einer Reisesteuer belegen, die den jeweiligen Bürgern der Länder zugutekommt, die der Tourist bereisen möchte.

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