Schwere Unruhen

Westliche Länder evakuieren Diplomaten und Bürger aus dem Sudan

Frankreich, die Niederlande und die USA fliegen diplomatisches Personal und westliche Bürger aus dem Sudan. In dem ostafrikanischen Land starben bei schweren Kämpfen zuletzt zahlreiche Menschen.

Auf der Flucht: Ein Screenshot des Senders AFPTV vom Sonntag zeigt einen Konvoi von UN-Fahrzeugen, die sich in Richtung Hafen bewegen

Auf der Flucht: Ein Screenshot des Senders AFPTV vom Sonntag zeigt einen Konvoi von UN-Fahrzeugen, die sich in Richtung Hafen bewegen Foto: AFP/Abubakarr Jalloh

Westliche Staaten drücken bei der Evakuierung ihrer Landsleute aus dem von schweren Unruhen erschütterten Sudan aufs Tempo. Bei der Evakuierung der US-Botschaft in der Hauptstadt Khartum ist am Wochenende das gesamte US-Personal ausgeflogen worden. Auch einige Diplomaten aus anderen Ländern seien mit an Bord gewesen, teilten Vertreter der US-Regierung mit. Insgesamt habe es sich um weniger als hundert Menschen gehandelt. Eine beträchtliche Anzahl lokaler Arbeitskräfte sei im Sudan geblieben. Man sei ohne Zwischenfälle in den Sudan hinein- und wieder herausgeflogen, sagte ein US-Militär. Ein Vertreter des US-Außenministeriums ergänzte, man rechne nicht damit, dass sich die Situation im Sudan in nächster Zeit ändern werde.

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