Parkplatz bei den „Rollenger Weiheren“Petinger Schöffenrat reagiert auf Leserbrief

Parkplatz bei den „Rollenger Weiheren“ / Petinger Schöffenrat reagiert auf Leserbrief
Laut dem Leser ist hier „ein Weiterkommen für Menschen mit körperlicher Behinderung mit Rollator oder Krücken fast unmöglich“ Foto: Editpress/Alain Rischard

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Der Petinger Schöffenrat reagiert auf einen Leserbrief im Tageblatt, in dem der schlechte Zustand des Parkplatzes bei den Rollinger Weihern kritisiert wurde. In einer Pressemitteilung weist sie auf Auflagen des Umweltministeriums hin.

Die Rollinger Weiher oberhalb der rue du Vieux Moulin in Lamadelaine sind ein idyllischer Ort im Grünen, in der Nähe des Naturschutzgebiets „Giele Botter“. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger bei gutem Wetter, aber nicht nur: Vor dem Lokal, das sich gleich neben den Weihern befindet, stehen den Besuchern auch einige Parkplätze zur Verfügung.

Im vorigen Jahr hat die Gemeinde den Weg, der dorthin führt, neu asphaltiert. Ganz anders sieht es jedoch auf dem Parkplatz aus: Der sandige Boden ist mit Schlaglöchern übersät. Ein Tageblatt-Leser und Besucher des Orts machte seinem Ärger über den Zustand des Platzes in einem Leserbrief Luft (s. „Denn sie wissen nicht, was sie tun!“, „T“ vom 20.2.2024). Auf dem Parkplatz sei ein „Weiterkommen für Menschen mit körperlicher Behinderung mit Rollator oder Krücken fast unmöglich“. Es sei nicht zu verstehen, warum dagegen ein Feldweg, wo Autos und Fahrräder verboten seien, vor kurzem einen neuen Teerbelag bekommen habe.

Der Leserbrief traf bei den Petinger Gemeindeverantwortlichen auf gänzliches Unverständnis. Wie Bürgermeister Jean-Marie Halsdorf dem Tageblatt erklärte, sei man vor allem über folgenden Satz des Lesers erbost: „Es ist eine Schande, wie viel Geld hier seitens der Gemeinde buchstäblich in den Sand gesetzt wurde.“

„Das ist eine Aussage, die wir als Schöffenrat nicht so stehen lassen können.“ Man könne nicht einfach solche Behauptungen aufstellen, man müsse auch die Hintergründe kennen. In diesem Fall sei es die Tatsache, dass sich der Ort (Parkplatz und das angrenzende Lokal) in einer Umweltzone befindet, „und da können wir nicht einfachen hingehen und den Parkplatz zuasphaltieren, wie es uns gefällt“.

Reaktion des Schöffenrats

Der Schöffenrat hatte am Mittwoch mit einem offiziellen Kommuniqué auf den Tageblatt-Leserbrief reagiert: „Les autorités communales soulignent les atouts du site en question, classé dans la réserve naturelle et offrant une zone de récréation pour les fervents de la nature et les promeneurs. Concernant les travaux de réaménagement de la voie d’accès au parking ‚Rollenger Weiheren’, la commune doit respecter les prescriptions arrêtées par le ministère de l’Environnement, du Climat et du Développement durable.“

Grober J-P.
27. Februar 2024 - 14.20

"und da können wir nicht einfachen hingehen und den Parkplatz zuasphaltieren, wie es uns gefällt“. Jawoll, aber wie stopfen wir denn nun die Löcher?