Mo., 18. Oktober 2021



  1. L.S /

    Vielleicht liegt es auch den sozio-kulturellen Hintergründen in den jeweiligen Haushalten. Bei Migrantenfamilien stehen oft andere Sorgen als die Bildung ihrer Kinder im Vordergrund. Viele Familien leben in ihrem besonderen Umfeld und bevorzugen Kontakte mit den Menschen aus ihrer Heimat. Sie bleiben « unter sich ». Ausserdem, bleibt bei vielen der Wunsch nach einer Rückkehr ins Heimatland erhalten, die Bereitschaft zur Integration verliert dadurch an Wichtigkeit. Die Eltern bewerten die erzielten Resultate ihrer Kinder oft als ausreichend, wenn auch nicht unbedingt ein Spitzenplatz belegt wird. Erst viel später wird den Menschen klar, dass sie eine neue Heimat gefunden haben und erst einige Generationen später kommt es zu einem Ausgleich. Migranten sollten daher speziell gefördert und besonders die Eltern sensibilisiert werden. Sie sind es im Endeffekt, die Einfluss auf die Schüler haben und ihnen die Wichtigkeit eine « guten Bildung » vermitteln können. Es ist nicht nur ein Sprachenproblem, auch die Wertstellung der Bildung durch die Eltern ist ausschlaggebend. Von einigen unterschätzt, von anderen unterbewertet.

  2. Nilles /

    Wat sollen d’Immigranten dann och mat Lëtzebuergesch ufänken? Op hirer Aarbecht bestëmmt näischt. Beim Bäcker a beim Metzler notzt et näischt, am Café an am Restaurant och net. A wann se an de Park ginn, da gesinn se Stacklëtzebuerger déi mat hire Muppen auslännesch schätzen. ‚Sitz!‘, ‚Apporte!‘.
    Just d’Kanner kënnen et gebrauchen.

  3. Lol Humbert /

    Letzeburgesch ass fir d’intégration vun de Schüler wichteg. Wo et fehlt dat ass dat mer de Schoulniveau ze weit erof gesat hun. Wat als Hellef fir an enger Sproch geducht war ass eng Farce gin, Eis Schüler sin net me domm gin; et get just manner vun hinne verlangt, Och sin Ofschafen vun Strofen an Durchfalen e Selbstgoal. Mir sollten no eiser spezifescher Situation kucken an net no OECD. Och sollten Elteren me an d’Verantwortung gezu gin. Eng Madame huet gemment: Mais c’est l’Etat qui exige que mes enfants aillent à la crèche. (Madame schaft net)

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