Di., 16. August 2022



  1. Robert Hottua /

    Guten Tag Herr Senzig,
    die Säulen der luxemburgischen Demokratie sind seit 1933 beschädigt. Als ich 1995 auf Funktionsstörungen im luxemburgischen Staat hingewiesen habe und um Behebung derselbigen gebeten habe, wurde ich entlassen und verlor meine Lebensgrundlage. Dabei geht es um ein Thema von wirklich wichtigem öffentlichen Interesse.
    ▪ Fixierungsmaßnahmen im Ettelbrücker CHNP
    Die Aussagen des „Anti-Folter Komitees“ des Europarates (CPT: Comité pour la Prévention de la Torture) in seinem Bericht über seinen Aufenthalt in der psychiatrischen Anstalt CHNP in Luxemburg im Jahre 2009:
    „Le CPT tient à souligner que les patients soumis à des moyens de contention physique (sangles, etc.) doivent toujours être surveillés, en permanence et directement, par un membre du personnel soignant. La présence continue de ce dernier a pour but de maintenir la relation thérapeutique et de pouvoir si nécessaire assister les patients. A l’évidence, la vidéo surveillance ne saurait remplacer une telle présence. (…)“ http://www.mj.public.lu/actualites/2010/10/Rapport_CPT/091211_Rapport_CPT_2009_Luxembourg.pdf
    ▪ Ein Toter innerhalb von 15 Jahren
    Fixierungsmaßnahmen im Ettelbrücker CHNP
    „Meinen Informationen zufolge ist vor 15 Jahren ein Patient während einer Fixierungsmaßnahme im Ettelbrücker CHNP gestorben“, antwortete der Gesundheitsminister Mars Di BARTOLOMEO auf die Frage des Abgeordneten Jean COLOMBERA nach den Zwischen- und Todesfällen der vergangenen 15 Jahre während einer Fixierung, das heißt der Ruhigstellung von psychisch kranken Menschen mithilfe von mechanischen Vorrichtungen wie Gurten oder Riemen.
    Die durchschnittliche Dauer der Ruhigstellung eines Patienten im Zustand der krankhaften Unruhe habe im Jahr 2008 7,75 Stunden betragen, so Gesundheitsminister Mars Di BARTOLOMEO (…).
    Die Fixierungen würden in einem abgegrenzten, speziellen Raum durchgeführt, der Patient werde während der Maßnahme per Kamera überwacht. Ein Mitglied des Personals vergewissere sich darüber hinaus jede halbe Stunde über den Zustand des Patienten. Herr Dr. COLOMBERA gibt zu bedenken, dass Herr Prof. Dr. Wolfgang WERNER im „Lehrbuch der Krankenhauspsychiatrie“ schreibt, für die Dauer der Fixierung müsse eine Sitzwache am Bett des Kranken vorgesehen sein. Dies, um lebensbedrohende Situationen wie z. B. Erstickungsgefahr zu verhindern (…).
    (Luxemburger Wort, 09.02.2010)
    MfG
    Robert Hottua

  2. Grober J-P. /

    „Günstlings(wirt)schaft“ Darf ich Sie fragen wie alt Sie sind und wo Sie bisher gelebt haben?

  3. JJ /

    Könnte man diese „Regierungsstellen“ nicht aufdecken? „Wir machen ihnen ein Angebot das sie nicht ablehnen können.“ Kommt einem doch bekannt vor. Leben wir wirklich in einer Gesellschaft in der das Wort des Priesters(Obrigkeit) noch mehr Gewicht hat als das eines Wissenschaftlers. Dabei muss das Wort eines Wissenschaftlers falsifizierbar sein,resp. es muss an anderer Stelle von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden können. Diese Voraussetzungen werden bei Theologen oder eben Regierungen nicht gefordert. Nach dem Motto: “ Wir machen es und warten erst mal ab was passiert.Wenn nichts passiert machen wir einfach weiter.“ ( JCJ ) Aber Da Costa ist ja nicht der erste Fall.

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