Di., 27. Februar 2024




  1. Robert Hottua /

    Die 1945 aus der luxemburgischen rechtsextremen „Rechtspartei“ nahtlos und kommentarlos hervorgegangene CSV hat sicherlich Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Ansichten zu einem gemeinsamen Ziel. Am 6. April 2017 schrieb der „Spiegel“-Journalist Markus BECKER in seinem Artikel „Der Spalter“: „Bei der Debatte soll es auch um den Brief gehen, den ORBAN kürzlich an ungarische Haushalte verteilen ließ. Unter der Überschrift ‚Lasst uns Brüssel stoppen!‘ verbreitete der Regierungschef einen wilden Mix aus Verschwörungstheorien, EU-Bashing und Fremdenfeindlichkeit. ‚In Europa hat es zuletzt eine Terrorattacke nach der anderen gegeben. Trotzdem will Brüssel Ungarn zwingen, illegale Immigranten ins Land zu lassen‘, hieß es. An anderer Stelle war davon die Rede, dass ‚gewisse internationale Organisationen illegale Einwanderer ermutigen, illegale Handlungen zu begehen‘.“
    MfG
    Robert Hottua

  2. fraulein smilla /

    Auf Politiker mit manichaeichen Weltbild ,die nur mit den Woelfen heulen , koennen wir gerne verzichten .

  3. JJ /

    „Nach seinem Erdrutschsieg im Jahr 2010 ..“ Die Ungarn wollen die EU nicht? Dann raus mit ihnen.Sie können die Engländer ja fragen.Denen tut der Austritt schon leid.

  4. luxmann /

    Man braucht weder Frieden noch Orban freund zu sein und kann trotzdem gut finden, dass wenigstens ein land in der EU gegen die sinnlosen waffenlieferungen an das zelenski regime ist.

  5. luxmann /

    Das wahlplakat mit juncker und soros war uebrigens optisch gut gelungen…ich denke sogar dass JCJ ,der ja auch humor hat, dazu schmunzeln musste und er hat damit im fernen ungarn einen grossen bekanntheitsgrad erreicht.

  6. Jeff /

    @ luxmann/ Bravo richtig bemerkt. Genau das ist auch meine Meinung. Sinnlose Waffenlieferungen und verschwendetes Geld.

  7. jupp /

    Jo waat soll een dovunner haalen. Wann een dovunner ausgoen muss, datt den Frieden keen Dommen ass, kann daat jo keen Ausrutscher gewiecht sinn. Déi logesch Conclusioun wier dann, datt den Frieden den Kontakt zu den Autokraten vun dëser Welt sicht. Vlaicht ass daat jo fir hien éng Inspiratioun fir séng zukünfteg Herrschaft iwer Lëtzebuerg ze ënnermaueren.

  8. dmp /

    „Ungarn ist pro-europäischer, als wir manchmal denken, und ich denke, wir sollten versuchen, unterschiedliche Ansichten zu unterstützen, damit wir ein gemeinsames Ziel erreichen können“ …

    Wer sagt denn sowas? Der luxemburgische Premier Luc Frieden, der sich mit einem solchen Satz für jegliche europäische Politik disqualifiziert. Er schadet damit nämlich hochgradig der EU. Er zeigt nicht bloß deutlich seine eigene Gedankenwelt auf, nämlich konservativ und christdemokratisch. Frieden scheint sich auf einer politischen Ebene bewegen zu wollen, die der Herkunft seiner Partei, der CSV (christlich soziale Volkspartei) gefährlich nahe kommt. Die Vorläuferin der CSV war nämlich die 1914 gegründete „Rechtspartei“ (Rietspartei bzw. Parti de la droite).

    Konservativ ist immer rechts. Mal weniger, aber meistens mehr.

    Nun ist Frieden seit Ende November Premier Luxemburgs, und hat bereits ein paar „Böcke“ geschossen. Er arbeitet erfolgreich daran, sich als Premier Luxemburgs selber ins Abseits zu bugsieren. Hoffentlich bekommen das auch viele mit und konfrontieren Frieden mit seinen peinlichen Ausrutschern.

    Es ist nicht die Frage, ob resp. wie lange Frieden als Premier tragbar ist. Die erschreckende Frage ist: Warum konnte Frieden überhaupt Premier werden? Da haben die Wähler Luxemburgs versagt und müssen über die kommenden Jahre die Konsequenzen mittragen.

  9. Francois vum Tuerm /

    Hätte die grüne Partei nicht so kolossal versagt, wäre die CSV noch in der Opposition.

  10. Zeltzaam /

    Wäre die EU ein sichselbst respektierende Organisation, denn hätte Ungarn schon lange kein Stimmrecht mehr, noch zu schweigen von ein Veto Recht.
    Ist Sie aber nicht, und deshalb ist alles was die EU macht, zu spät, zu wenig, unbedeutend. Keine in der Welt interessiert es was die EU sagt oder macht.

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