Luxemburg

„Der Baum brennt“: Das läuft schief an den Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf

Die Zahl von Kindern mit besonderem Förderbedarf ist regelrecht explodiert. Die Schulen sind überfordert, Kinder erhalten keine Hilfe und Lehrer brechen zusammen, sagt Joëlle Damé vom SEW. Das Tageblatt hat mit der Gewerkschaftlerin gesprochen und erfahren, wo es brennt.

Vermeintliche Idylle: ein Luxemburger Klassenzimmer – doch der Schein trügt. Es fehlt an Lehrern und Erziehern für die Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedarf.

Vermeintliche Idylle: ein Luxemburger Klassenzimmer – doch der Schein trügt. Es fehlt an Lehrern und Erziehern für die Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedarf. Grafik: Kim Kieffer

Stellen Sie sich ein Kleinkind vor, das eingeschult wird. Tom, so der Name des fiktiven Schülers, ist ein verhaltensauffälliges Kind mit sozioemotionalem Förderbedarf. 2.574 Schüler wie Tom erhielten im vergangenen Schuljahr eine Hilfe des Unterstützungsteams für Schüler mit besonderem Förderbedarf (ESEB), wie aus einer Antwort von Bildungsminister Claude Meisch (DP) auf eine parlamentarische Frage hervorgeht. Fünf Jahre davor waren es noch 702 Schüler – eine rasante Entwicklung.

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