Sa., 4. Februar 2023



  1. Serenissima, en Escher Jong /

    Nun ja das Geschacher geht also weiter: GB will über ein Arrangement in der Zukunft verhandeln aber die EU will erst mal GB festnageln in Sachen der Knete bevor man über ein zukünftiges Arrangement verhandeln kann…dialogue de sourds….

  2. Fantastico /

    Der Versuch seitens der EU von Großbritannien Zugeständnisse quasi zu erpressen, wird nur zum ergebnislosen Scheitern der gesamten Brexit-Verhandlungen führen!

  3. Kanalschwimmer /

    @Fantastico: Zugeständnisse erpressen? Die Briten sind die, die gehen wollen. Das angebliche Geschachere um bereits zugestandene Zahlungen (mindestens bis Haushaltsjahr 2020) sind im Prinzip kein Thema und im Prinzip abgehakt. Solange aber keine Einigung angekündigt wird, lenken sie davon ab, dass die Briten – falls sie, wie angedeutet, aus Binnenmarkt und Zollunion austreten wollen – keine Lösung parat haben, wie man die irisch-nordirische Grenze „unsichtbar“ belassen kann – weil es keine geben kann. Sie würde unausweichlich eine EU-Aussengrenze. Die einzige Alternative dazu, nämlich diese Aussengrenze in die Irische See zu verschieben (dh Nordirland faktisch als „Aussenterritorium“ im Binnenmarkt und in der Zollunion zu belassen), dem widersetzt sich die DUP, Mays Koalitionspartner, auf den sie auf Gedeih und Verderb angewiesen ist, mit Händen und Füssen.
    Ich fürchte, ein Scheitern wird es geben, dann aber aufgrund von einer zerstrittenen, gelähmten und hin- und hergerissenen UK-Regierung …es sei denn, Neuwahlen mischen die Karten neu.

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