Do., 28. Oktober 2021



  1. Jacques Zeyen /

    Was nützt Kontrolle wenn sie vorausgesagt wird?? Der Sinn ist ja wohl,dass unbeugsame Vollgashirnis wissen sollten,dass sie überall auf der Strasse die Regeln beachten müssen,ansonsten sie ein Knöllchen riskieren. Mobile Radaranlagen wären also noch besser. Schlimm genug,dass wir überhaupt kontrolliert werden müssen,weil bei vielen Leuten das Betätigen des Zündschlüssels automatisch das Gehirn abschaltet.

  2. Den Pingelechen /

    Dass elo nach méi Radaren dobai kommen,sin déi net Schold wou sech un d’Vitesse halen,mée déi wpu méngen fir Sie géif et kéng Verkéhersréegelen gin,sou kann an därf dat net weider gohen ! Et ass wéi den Här Jacques Zeyen séet,et ass zwar schlemm dass alles besser muss kontrolléiert gin op eisen Stroossen,mée et ass non mol esou dass wann den Zöndschlessel emgeréiht get d’Gehir bai munchen Leit ausschalt.Ech kann dat nemmen bevirwuerten,dass och an Zukunft nach vill besser muss kontrolléiert gin op eisen Stroossen,an dass nach weider Radaren dobai kommen.Wat méi Radren,wat méi Secherhéet,well déi wou dat net kapéierem oder kapéieren wellen,sollen dann eben bezuelen,eben do am Portemonni wou et am méeschten wéih déet ! Wer nicht hören will…..

  3. Jemp /

    Jetzt kann man ausrechnen, dass 96,4 % der Knöllchen für kleinere Uebertretungen verteilt wurden. Interessant wäre es jetzt noch zu wissen, wieviel % von allen Knöllchen dadurch verteilt wurden, weil der entsprechende „Vollgashirni“ (laut Zeyen) weniger als 5 km/h zu schnell war. Wenn das auch so ein hoher Prozentsatz ist, taugen die Radare wohl eher zum Geldeinsammeln als zur Unfallprävention. Darauf lässt auch schliessen, das die meisten an Stellen aufgestellt wurden, wo eigentlich noch keine schweren Unfälle passiert sind.
    Quizfrage: Welches luxemburgische Medium schafft es, umfangreichere Statistiken über die „Radarerfolge“ zu publizieren, damit jeder sehen kann, ob man die Radare jetzt getrost verschrotten kann oder nicht. Finanziell rentiert haben sie sich ja schon, was man aus dem Artikel ersehen kann.

  4. Gudi /

    Jemp schneidet das Problem an: Man wird das Gefühl nicht los, dass mit den Radars v.a. für geringe, nicht sicherheitsrelevante Tempoverstöße saftige Summen einkassiert werden. Die oft gehörte Bemerkung „dann hal dech un d’Regel, da geschitt der näischt“ ist einfach nur besserwisserisch und praxisfern. Der Punkt, an dem der neue Radar jetzt an der A4 aufgestellt wurde – im auf 90 km/h begrenzten Bereich fast einen Kilometer vor dem Kreisverkehr, wo es die Verkehrstoten gab – beweist einmal mehr, dass am wahren Problem (betrunkenen nächtlichen Vollrasern) vorbeigedoktert wird und die Kassen mit etwas zu eiligen Normalfahrern gefüllt werden sollen, die bald nur noch auf den Tacho schauen statt auf den Verkehr um sie herum. Die Toleranzen und Strafsummen gehören anders gestaffelt. Und kein Radar auf die A4, sondern eher zwei auf Angelsberg-Mersch.

    • Jacques Zeyen /

      “ Besserwisserisch und praxisfern“ was soll denn das heissen?
      Dann kann man die Regeln(code de la route) abschaffen und sich wundern was dann Praxis wird.
      Ich wundere mich was für ein Aufhebens im Ländle gemacht wird für etwas das in anderen Ländern
      längst die Normalität bedeutet. (In schweizer Tunnels fährt man 80Km/h (+ 7Km/h Toleranz) oder es blitzt.
      Basta. Abzocke vom Staat?? Kein Schweizer käme auf die Idee so etwas zu behaupten.
      PS: Die hohen Versicherungsgebühren verdanken wir eben jenen die das Tacho nicht im Blick haben und
      Unfälle bauen.

  5. gudi /

    Nein, in Schweizer Tunnels gilt 1oo – so im langen Belchentunnel hinter Basel und auch in anderen. Dies scheint mir eine absolut vernünftige Regelung. Auch in der Schweiz gibt es Abzocke-Diskussionen: Informieren Sie sich mal bitte über die heftigen Diskussionen über die 0-Toleranzen in Luzern und Zürich.
    Der „Code de la Route“ ist ein nötiges Regelwerk. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Radars an den falschen Stellen aufgebaut werden. Ferner ist es ein Manko, dass das Gesetz nur 30-50-70-90-110-130 als Schritte festlegt. Das ist bürokratisches Kästchendenken und wird der Praxis eben nicht immer gerecht.
    Ich bleibe dabei: Leute, die irrtümlich mal etwas zu schnell unterwegs sind, dürfen nicht mit den hirnlosen Rasern gleichgesetzt werden, die die schweren Unfälle bauen. Gegen Sippenhaft muss man sich wehren.

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