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US-GeheimdokumenteWashington Post: Militär-Mitarbeiter für Leaks verantwortlich

US-Geheimdokumente / Washington Post: Militär-Mitarbeiter für Leaks verantwortlich
Es sei nicht klar, wie „OG“ es schaffte, Bilder der brisanten Dokumente zu machen Foto: Oliver Berg/dpa

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Die jüngst öffentlich gewordenen US-Geheimdokumente, die zum Teil brisante Details zum Krieg in der Ukraine enthielten, seien von einem jungen Mitarbeiter einer US-Militärbasis geleakt worden. Das meldete die „Washington Post“ und verwies auf Quellen der Online-Plattform Discord.

Der Urheber der jüngst an die Öffentlichkeit gelangten US-Geheimdienstdokumente soll laut der Washington Post ein junger Mann sein, der auf einer US-Militärbasis gearbeitet hat. Er habe die brisanten Unterlagen zunächst als Abschriften mit einer von ihm geleiteten Chat-Gruppe auf der bei Videospielern beliebten Plattform Discord geteilt, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf zwei Mitglieder der Gruppe. Der Mann sei ihnen als „OG“ bekannt und habe erzählt, dass er auf einem Militärstützpunkt – wo er arbeitete – an die Dokumente gelangt sei.

Dort habe er laut eigener Darstellung auch Teile des Tages in einer abgesicherten Einrichtung verbracht, in der Mobiltelefone und andere elektronische Geräte verboten gewesen seien, mit denen Fotos oder Videos gemacht werden können. Daher habe er die Dokumente zunächst abgeschrieben. Als sich das als zu mühsam erwiesen hat, hat er laut der Zeitung begonnen, Bilder der brisanten Papiere zu posten. Wie er diese machen konnte, war zunächst nicht klar. Mitte März habe „OG“ jedoch aufgehört, Dokumente mit der Gruppe zu teilen.

Diese wurde der Washington Post zufolge im Jahr 2020 während der Corona-Pandemie gegründet. Ihre rund zwei Dutzend Mitglieder haben demnach ihre Vorliebe für Waffen, Militärausrüstung und ihren Glauben an Gott gemein. „OG“ selbst habe eine düstere Meinung der US-Regierung. Er sei kein Whistleblower, der Missstände aufdecken wolle. Die von der Zeitung befragten Mitglieder sagten, sie wüssten den richtigen Namen von „OG“ und auch wo er lebe, wollten dies aber nicht verraten.

rina
13. April 2023 - 11.20

"Wie er diese machen konnte, war zunächst nicht klar. "

Er hat den weltberühmten geheimen Trick angewendet.

2 Handys, eins zum Abgeben beim Eingang und eins zu photographieren.