18. Februar 2016 18:46;Akt: 18.02.2016 20:02

FSCL: Camille Dahm kandidiert

PRäSIDENT DES RADSPORT-VERBANDES

Es scheint so, als ob Camille Dahm die einzig zulässige Kandidatur für die Nachfolge an der FSCL-Spitze einreichen würde.

 (Bild: Julien Garroy)

Am Freitag ist der letzte Termin, um Kandidaturen auf vakante Posten im FSCL-Verwaltungsrat einzureichen (ausschlaggebend ist der Poststempel, mögliche Kandidaturen können also auch noch am Montag beim Verband eingehen). Auch die auf die Nachfolge von Jean Regenwetter als FSCL-Präsident. Seit einer guten Woche war bekannt, dass der ehemalige US-Postal und Astana-Profi Benoît Joachim seine Kandidatur für diesen Posten einreichen will. Allerdings hat er seine Bewerbung in eigenem Namen bei der FSCL eingereicht, jedoch muss sie den Statuten zufolge von einem Klub unterstützt werden.

Dies ist bis gestern allerdings nicht passiert und die Verantwortlichen aus seinem Monnericher Klub hätten lediglich aus der Presse von Joachims Kandidatur erfahren. Ob er nun bis heute noch Rücksprache mit dem Klub trifft und dieser auch seine Unterstützung zusichert, ist fraglich. Allerdings wird heute eine weitere Kandidatur bei der FSCL eingehen, nämlich die von Camille Dahm, der auf die Unterstützung seines Vereins Velo Wooltz zählen kann. Dahm ist Direktor der Eneps („Ecole nationale de l’éducation physique et des sports“) und Mitglied im Verwaltungsrat der Luxemburger Anti-Doping-Agentur ALAD. Da er im kommenden Jahr in Rente geht, hat der Sportminister seiner Kandidatur für den Präsidentenposten bei der FSCL zugestimmt. Dahm, der aus dem Radsport kommt und u.a. über eine A-Trainerlizenz verfügt, weiß, dass es einige Baustellen im nationalen Radsport gibt. „Um diese zu beheben, muss mit den Vereinen zusammengearbeitet werden. Sie sollen ihre Kritik äußern, damit wir gemeinsam etwas bewegen können“, so Dahm am Donnerstag gegenüber dem Tageblatt.

Tageblatt/c.s.

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  • Juch am 19.02.2016 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den idealen Mann.

  • JayBee am 19.02.2016 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Pierre: Hmm, wer lesen kann und das was er liest auch noch versteht, ist noch klarer im Vorteil. Die Wahl des Präsidenten vom Radsportverband ist nächsten MONAT, der Kandidat C.Dahm geht nächstes JAHR in Rente. Da stimmt ja dann in ihrer Argumentation wohl etwas nicht!

  • Pierre am 19.02.2016 15:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Im Artikel steht: "Da er im kommenden Jahr in Rente geht, hat der Sportminister seiner Kandidatur für den Präsidentenposten bei der FSCL zugestimmt." Also würde im Fall, dass C. Dahm gewählt werden sollte, keine Verbandsarbeit auf Kosten des Steuerzahlers im Sportministerium gemacht werden.