Auf dem Klassiker-Kurs der 14. Etappe der 104. Tour de France hat Fabio Aru am Samstag sein Gelbes Trikot an Chris Froome verloren. Im rasenden Finale verlor der Italiener nach 181,5 Kilometern in Rodez seine Führung. Vorjahressieger Froome liegt jetzt wieder mit 18 Sekunden vor dem Astana-Kapitän, der seinen Kraftanstrengungen der vergangenen Tage Tribut zollen musste.

Im Kampf um den Tagessieg hatte der Australier Michael Matthews die Nase vor dem belgischen Olympiasieger Greg van Avermaet vorn, der auf der giftigen, 570 Meter langen Schlusssteigung den Kürzeren zog. Matthews bescherte seinem Sunweb-Team den zweiten Sieg in Folge, nachdem am Vortag Warren Barguil triumphiert hatte.

Chancen für Froome

Ben Gastauer kommt am Samstag auf Platz 66. Im Generalklassement ist er 33.

Vorjahressieger Froome, der nicht mehr so dominant wie 2013, 2015 oder 2016 erscheint, hat als großen Trumpf noch das 22,5 Kilometer lange Zeitfahren am vorletzten Tourtag in Marseille in der Hinterhand. Der Olympia-Dritte ist von den Ersten im Klassement mit Abstand der Beste im Kampf gegen die Uhr. Mindestens eine Minute Vorsprung vor seinen Rivalen Aru, Bardet und Uran gelten am kommenden Samstag als sicher.

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