12. Oktober 2015 15:33;Akt: 13.10.2015 09:55

Trainieren für den Tag X

TAKTISCHE ATOMWAFFEN

Mit Atomwaffen ausrüstbare Nato-Kampfjets trainieren von diesem Montag an bei der Übung "Steadfast Noon" auf dem Fliegerhorst Büchel. Das Trainingsgebiet reicht bis nach Luxemburg.

Der militärische Übungsluftraum
Rund 90 Kilometer von der Luxemburger Grenze entfernt liegt in Büchel in der Eifel ein deutscher Luftwaffenstützpunkt. Neben dem Flugplatz in einem Waldstück gut geschützt und schwer bewacht lagern Atombomben (► Link) für die Kampfflugzeuge auf dem Flughafen. Bis zum 16. Oktober werden Kampfjets aus Deutschland, Polen, Griechenland, Tschechien und den USA den Ablauf und Einsatz mit den umstrittenen Atomwaffen trainieren umd simulieren.

Details will die Nato in ihrem Hauptquartier im belgischen Mons keine nennen. Das griechische Verteidigungsministerium hatte auf seiner Internetseite die Beteiligung von drei griechischen Kampfjets an der Übung "Steadfast Noon" in Büchel angekündigt.

Trägerflugzeuge

"Steadfast Noon" werden die jährlichen Übungen von Luftwaffen der Nato-Länder genannt, bei denen üblicherweise der Einsatz von Flugzeugen trainiert wird, die im Kriegsfall mit Atomwaffen bestückt werden könnten. Daran beteiligen sich auch Staaten, die gar keine eigenen Atomwaffen haben, aber entsprechende Trägerflugzeuge für den Einsatz von US-Atomwaffen bereitstellen.

Der Luftraum über dem Flugplatz werde während der Übung zeitweise für die zivile Luftfahrt gesperrt, heißt es von der deutschen Flugsicherung. Auch entlang der Grenze zu Luxemburg wird es in den kommenden Tagen lauter. Der Osten des Landes grenzt an den militärischen Übungsluftraum "Temporary Reserved Airspace (TRA) 205". Er erstreckt sich über weite Teile von Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Der Luftraum über Luxemburg wird auch benutzt um auf den US-Fliegerhorst Spangdahlem einzuschwenken.

340.000 Tonnen TNT

Unweit von der Fliegerbasis Büchel lagern nach unbestätigten Meldungen bis zu 20 US-Atomwaffen des Typs B61. Es handelt sich dabei um eine taktische Kernwaffe. Eine solche Bombe besitzt je nach Modellreihe eine maximale Sprengkraft von 340.000 Tonnen TNT. Würde eine solche Atombombe Luxemburg-Stadt treffen, würde zwischen Strassen und Findel kein einziges Haus mehr stehen (► Link).

Friedensaktivisten kritisieren die NATO-Übung. Eine Sprecherin der Gruppe Büchel-Atomwaffenfrei sagte gegenüber dem Südwestrundfunk, die Übung sei das größte NATO-Manöver seit zehn Jahren.

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Die Angst vor "B61-12"

Neue Atomwaffen in der Nachbarschaft

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Tageblatt.lu

  • Nomi am 14.10.2015 00:35 Report Diesen Beitrag melden

    Et duerf een net vergiessen dat, beim Fall vun der Berliner mauer, d' USA-Nato huet Russland ugeschmiert. All die ost Laenner go'uffen an d'Nato obgeholl geint den Accord man Gorbi. Wei' daat elo mat der Ukraine sollt gemaach gin huet de Putin gesoot STOPP, an do haat hien recht.

  • Hagen Jörg Waggershauser am 13.10.2015 20:51 Report Diesen Beitrag melden

    Europa muß in jedem Fall Atom-Waffewn frei werden. Die US-Kriegstreiber müssen ihre Bomben und Raketen abziehen und unser Land (Deutschland) muß sich wieder traditionell an Russland anpassen, was natürlich den US-Widersachern nicht paßt, denn diesen Keil haben sie sc hon vor dem ersten Weltkrieg zwischen Deutschland und Russland geschoben. Es den US-Eliten ein Albtraum, daß sich diese beiden Länder zusammentun könnten. Ich begrüße die Besonnenheit und Intelligenz eines Präsidenten Putin ganz besonders !

  • pierre dirkes am 13.10.2015 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Zenter 1919 wou USA eis leng gelooss haten an d'Preisen mol richteg vu Fransousen a Sonstige bestrooft goufen ass noutgedrongen de Weltkrich vun 39 eng Normal Sach gin. Dürno hüt Amerika eis net méi verlooss mä sin eis EU Länner op den Zéiwe sto'e bliw fir keen domme Krich méi unzeziedelen, well Cola a Burger verkafen ass méi interessant. Elo wou Europa gezähmt ass an de Putin dat wees hüt hie versicht Europa an't d'USA ze testen. Well hien hard pokert ass hien no der 3ter Kart opgeflunn a schon sin d'USA hierer Roll an der NATO gerecht gin. Dobei ass de Barak kee Krichsdreiwer mä responsabel.

    • fluppes am 13.10.2015 18:01 Report Diesen Beitrag melden

      A well se eis grouss Retter vun deemools wore musse mir hinnen elo bis an d'Éiwegkeet brav follechen an alles gutt hale wat se maachen?

    • Lou Palgen am 13.10.2015 20:05 Report Diesen Beitrag melden

      Vlait sollt Diir mool leiwe Piir, dem Sutton seng gudd dokumenteiert Sachbiicher liesen ann d'Roll vun Wall Street tescht deenen zwee Kricher erkennen. Wall Street leit zu NY an niirgens aanescht. D'USA sinn ons Kanner historesch gesinn, mais Kanner sinn verwinnten Schwein a mengen Sii wissten meih wii d'Elteren, well se opp engem Computer besser eens ginn. D'USA hunn sech ett opp der ganzer Welt vermasselt, an Sii fillen sech eleng. Duerfir probeiren se onbedengt hei ze bleiwen ann deem se steppellen bis ann't Laecherlecht. Zu deem hei bleiwen geheiert och TTIP...

    • pierre dirkes am 13.10.2015 21:03 Report Diesen Beitrag melden

      Lou Palgen Wor 70 om JFK am Training an hu mer 3 Deeg Wall-street, Harlem, St Patrick, Liberty statue, Broadway mat Timesquare, Madison square garden, de C-Parc an all owend de Bau vun den 2 WTC mir ugesinn. Wor och eemol un der East side am UNO Gebei' an esou gür am Assembly hall wou de Jang elo faselt. Dürno vu 71-73 zu Tulsa an hun 23 Staaten mat Greyhound a Continental Bus Co besicht wéi Fl, CA, WA, IL, TX, NB, WY, TX, NM, AR, VG, NV etc. Kennen d'USA a wees hir Regierong muss als éicht Amerika dengen an dann d'Welt retten. Wat soll dee Blödsin wann Europa keng eeneg Alternativen hüt.

    • fluppes am 14.10.2015 11:08 Report Diesen Beitrag melden

      @Pierre Dirkes Ech wor eng Kéier, ënnert der Bill C.-Ära, bei den Amerikaner. D'Land ass ganz schéin an d'Leit wore frëndlech a behëlleflech. Kee Problem. Hier Weltpolitik awer sténkt mer ferm an ech gi (virleefeg) net méi dohin.

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