22. Juli 2014 21:27;Akt: 22.07.2014 21:30

Geheime Urantransporte nach Frankreich

TRIERISCHER VOLKSFREUND

Die Tageszeitung Trierischer Volksfreund berichtet in ihrer Ausgabe vom Mittwoch von geheimen Urantransporten, die durch mehrere deutsche Bundesländer nach Frankreich rollen.

Gefährliche Fracht durch die Großregion. (Bild: Trierischer Volksfreund)

Nach Recherchen des Trierischen Volksfreunds (Mittwochausgabe) rollen derzeit monatlich bis zu fünf Güterzüge mit radioaktivem Uran quer durch Deutschland in Richtung Frankreich. Die örtlichen Katastrophenschutzbehörden in der rheinland-pfälzischen Region Trier sind nicht über die gefährliche Fracht informiert, die von Hamburg über Köln, Bonn, Koblenz, Cochem, Wittlich, Trier, Konz, Saarburg in Richtung Saarbrücken und weiter nach Frankreich unterwegs sind. Bei ihrer Reise sind die Züge nicht weit von der Luxemburger Grenze entfernt.

Mitte Juli fuhr nach Informationen des Trierischen Volksfreunds ein Zug mit 17 Containern, die Uran aus Kasachstan geladen hatten, durch Rheinland-Pfalz. Auf Nachfrage des Trierischen Volksfreunds wollte im für den Katastrophenschutz zuständigen rheinland-pfälzischen Innenministerium niemand die Urantransporte bestätigen.

Nur wenige Personen wissen etwas

Nach Informationen des Trierischen Volksfreunds sind nur wenige Mitarbeiter im Mainzer Ministerium eingeweiht und wissen von den Transporten. Die Bundespolizei zeigte sich auf Nachfrage des Trierischen Volksfreunds informiert. Die Züge würden jedoch nicht bewacht, sagte ein Bundespolizeisprecher in Trier.

Das in den Güterzügen transportierte Urankonzentrat ist radioaktiv. Wenn es in mit Luft in Kontakt kommt, dann reagiert es zu der giftigen und ätzenden Verbindung Uranylfluorid und zu Fluorwasserstoff.

TV/Tageblatt.lu

  • Nomi am 23.07.2014 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Do waarde mer dann nach just ob eng Entgleisung, oder ?