Bei Wahlen ist die Bevölkerung immer besonders aufmerksam, wenn es um die Veröffentlichung der Resultate geht. Man will ja schließlich wissen, wer in Zukunft die Entscheidungen fällt. Bei Kommunalwahlen ist diese Aufmerksamkeit aber noch größer, weil es sich um die Leute handelt, die das unmittelbare Umfeld der Bürger mitgestalten. Deshalb gilt am Wahltag: Keine Fehler machen, die Wähler permanent und effizient informieren, mit zuverlässigen Daten. Die Leute müssen schließlich die Ergebnisse überprüfen können.

Eine große Aufgabe, bei deren Bewältigung, besonders bei Kommunalwahlen, wegen der höheren Kandidatenzahl und der beiden Wahlmodi “Proporz” und “Majorz” Vertreter von gleich mehreren Ministerien und Behörden teilnehmen und sich aufs Penibelste vorbereiten.

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Die Übermittlung fehlerhafter oder unvollständiger Resultate hätte nämlich schwerwiegende Folgen. Denn schnell kämen Korruptionsvorwürfe auf den Tisch. Die Glaubwürdigkeit des Urnengangs würde darunter leiden. Freie Wahlen sind eines der Hauptfundamente der Demokratie. Gemauschel oder Irrtümer bei der Publikation der Ergebnisse würden dieses Grundprinzip infrage stellen – auch wenn bei der Auszählung kein Patzer passiert ist. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Wahlen, egal ob kommunal, national oder europäisch – und um Transparenz. Und da sind keine Fehler erlaubt

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