Die Greenpeace-Aktion auf dem Gelände des Atomkraftwerks Cattenom hat auch die Luxemburger Politik aufgescheucht. Aktivisten waren am Donnerstagmorgen in den nicht-nuklearen Bereich des AKW eingedrungen und hatten dort unter anderem ein Feuerwerk abgebrannt. Dabei mussten sie nur über einen einzigen Zaun klettern.

Die luxemburgischen Ministerinnen für Gesundheit und Umwelt, Lydia Mutsch und Carole Dieschbourg, zeigen sich nun äußerst besorgt über die “eklatanten Sicherheitsmängel” in Cattenom. Sie fordern gemeinsam eine detaillierte Untersuchung, wie es zu einem solchen Eindringen kommen konnte und fordern den französischen Minister für den ökologischen Übergang, Nicolas Hulot auf, Stellung zu beziehen.

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Wegen dem außerordentlichen Zwischenfall reagiert auch das Luxemburgische Außenministerium und beruft eine Sondersitzung der französisch-luxemburgischen Kommission für Nukleare Sicherheit ein.

10 Kommentare

  1. Es ist direkt beunruhigend mit welchem Eifer die Greenpeaceaktion hier von vielen Law & Order – Freaks verdammt wird, wohingegen die unseriöse Zugänglichkeit des AKW sie nicht stört.

    Genauso verhält es sich mit Protesten von Tierschützern und Menschenrechtlern oder Whistleblowern . Diese werden verdammt wenn sie kriminelle Machenschaften ans Tageslicht bringen aber die Verursacher wie zb Agrarlobby, Autokonzerne , Banken sollen in Ruhe gelassen werden.

    Ich bin froh, dass es Greenpeace gibt und werde wie seit langem meinen Beitrag entrichten, freiwillig , ohne Zwang.

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