Nicht nur (Haar-)Pflege ohne (Mikro-)Plastik, sondern ganz plastikfrei zu leben ist weit mehr als ein Trend. In den Köpfen vieler Einwohner und in den Haushalten findet ein Mentalitätswechsel statt, bemerkt Daisy Schengen.

Im Zuge der Recherche zu diesem Magazin-Thema habe ich mich an die Mitglieder der Facebook-Gruppe „There is no Planet ‘B’“ gewandt und ihnen folgende vier Fragen zur (Haar-)Pflege ohne Plastik gestellt:

1) Achtet ihr auf (Haar-)Pflege ohne Plastik bzw. Mikroplastik?

2) Kauft ihr euer Shampoo bzw. eure Spülung in der Plastikverpackung?

3) Versucht ihr, Plastikverpackungen zu meiden? Welche Tipps und Tricks nutzt ihr dafür?

4) Welche Erfahrungen habt ihr in Luxemburg gemacht? Ist es machbar, hierzulande Pflegeprodukte (Ohrstäbchen, Damenhygiene-Artikel oder Duschgel) plastikfrei zu bekommen?

Zahlreiche E-Mails, Kommentare und Privatnachrichten, die mich bis Mittwochabend erreicht haben, belegen, dass viele Menschen so gut wie möglich auf Plastik in ihrem Alltag verzichten (wollen) – und das konsequent. Mehr noch: Finden sich keine plastikfreien Alternativen vor Ort, werden viele erfinderisch. Manche machen aus der Not eine Tugend und stellen selbst plastikfreie Naturkosmetik her und versuchen gar, andere Menschen über Social Media zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu inspirieren. Nachfolgend die Nachrichten, die mich erreichten:

Après-Shampoing selwer maachen

Ech kafe mäi Shampoing ëmmer beim „Lush“ an der Stad. Domat sinn ech ganz zefridden, well dee weder a Plastik verpakt as, nach Mikroplastik enthält. E richt mega gutt an ass och fräi vu Parabene, also super fir d’Kapphaut.

Et kritt een dëse Shampoing a Form vu Stéckseef, dat ass am Ufank gewinnungsbedürfteg a se ass och e bësse méi deier (ca. 10 Euro je no Diameter). Dofir hält se sech relativ laang, wann ee gutt dorop oppasst (et muss een se nom Benotzen op eng Seifenablage mat Läscher leeën, fir datt d’Waasser ofleeft a kucken, datt kee Waasser beim Weiderdusche méi dru kënnt). Et gëtt versprach, se géif bis zu 6 Méint halen. Ech hu laang Hoer an hunn ëmmer zwee bis dräi Méint mat engem Stéck duerchgehalen an ech wäsche meng Hoer all zweeten Dag.

Wou ech nach e Problem hunn, ass, fir e gudden Après-Shampoing ze fannen. Dee beim „Lush“, deen een och als Stéckseef kritt, fannen ech e bësse komesch. E schäimt net, wann een en opdréit, an et fillt een och net, ob d’Seef sech verdeelt oder net. Dat heescht d’Stéck Seef gëtt ëmmer méi kleng an et méngt een, et hätt een nach ëmmer näischt um Kapp. Außerdem mécht en d’Hoer menger Meenung no net méi douce. Ech kennen awer Leit, déi domat ganz zefridde sinn.

Ech hu leider nach keng plastikfräi Alternativ zu Lëtzebuerg fonnt. Dowéinst hun ech mer elo virgeholl, ze versichen, en Après-Shampoing selwer hierzestellen, an huele mer dozou Hëllef vu verschiddenen nohaltege Blogs. Marie

Gesunde Inhaltsstoffe

Ich versuche bei der Pflege und Kosmetik nur auf Naturprodukte zurückzugreifen. Ich benutze gerne Produkte mit durchschaubaren Inhaltsstoffen, die auch biologisch abbaubar und ethisch vertretbar sind. Demnach sollte sich auch kein Plastik darin befinden.

Mein Shampoo kaufe ich im Bioladen bei mir in der Nähe („Basic“ in Köln) und bekomme ihn dort unverpackt in fester Form als „Shampoo Bar“. Das funktioniert ganz wunderbar. Eine Spülung oder einen Conditioner brauche ich seitdem auch nicht mehr: Mein Haar ist wunderbar weich und gepflegt, ohne weitere Mittel. Ich wollte auch mal versuchen, das Haar mit Roggenmehl zu waschen und wenn nötig dazu eine Saure Rinse (eine Spülung aus Wasser und Apfelessig, Anm. d. Red.) zu machen. Das wird billiger und die Inhaltsstoffe sind verständlicher und nachvollziehbar.

Insgesamt versuche ich meinen Müll zu reduzieren. Zahnpasta habe ich durch Zahnputztabs ersetzt, Bambuszahnbürste statt Plastik, Gesicht- und Körpercreme habe ich durch eine Mischung aus Ölen ersetzt (benutze ich nur im Winter), Deo mache ich selbst (Natron und Wasser) und statt Einwegrasierer benutze ich einen Rasierhobel. Auch den Umstieg von Binden und Tampons auf eine Menstruationstasse bereue ich in keiner Weise. Lara

Natürliche Haarpflege

Am Anfang habe ich festes Shampoo benutzt, mittlerweile bin ich auf Haarseife und eine Spülung aus Apfelessig (Saure Rinse) umgestiegen. Klingt komisch, es riecht aber wirklich nicht mehr, wenn die Haare trocken sind. Entsprechende Produkte findet man hierzulande im „Ouni“ (ein zweiter Laden in Düdelingen ist in Planung), „Naturata“, und im Internet bei Lilynatur.de (mit Sitz in Kayl). Dort kann man seine Bestellung abholen, wenn man das möchte. Martine

Wir nutzen nur noch Haarseife zur Pflege – Kokos- oder Schwarzkümmelöl. Ich bin sehr froh, dass ich für mich und meine Tochter kein Plastik mehr benutze. Akqe

Ech kafe mäi Shampoing NET am Plastik, mee um Stéck wéi Seef am DM oder Naturata. Et ass am Ufank eng Ëmstellung, mee wann een eppes wëll änneren, da muss ee sech och veränneren. Sylvie

Well de Shampoing um Stéck mech mega gekekst hutt, kafen ech elo dee vun Alkmene mat natierlechen Inhaltsstoffer. D’Fläsch ass zwar aus Plastik, mee aus recycléiertem a kann och nees recycléiert ginn. Conny

Allrounder Marseille-Seife

Bei meinen Pflegeprodukten achte ich auf Plastik und Mikroplastik. Habe lange nur BDIH (Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V.)- und NaTrue-zertifizierte Produkte gekauft, da die laut Greenpeace sicher kein Mikroplastik drinhaben. Dann wurde mir das dann doch zu viel Plastik … Und ich habe angefangen, unverpackte Shampooseifen (-Stücke) zu kaufen. Das waren vor allem Lush und unbekannte „Marken“ auf Mittelaltermärkten, die von den Händlern selbst zu Hause hergestellt werden. Gleichzeitig habe ich herausgefunden, dass bei Lush auch genug Mikroplastik drin ist (ist eben kein NaTrue/BDIH).

Mittlerweile bin ich bei einfacher Marseiller Seife angekommen. Ich wasche mir die Haare damit und spüle mit einer Essigrinse. Die Marseiller Seife benutze ich auch zum Waschen und zur Hausreinigung. In einigen Läden kriegt man sie unverpackt, in anderen nicht … Wenn es irgendwie geht, nehme ich die unverpackte.

Ich denke, in Luxemburg kommt es ganz drauf an … Wenn man natürlich die ganze Bandbreite an „zero waste“ und Naturkosmetik haben will, klappt Luxemburg sehr schlecht … Aber man findet hierzulande oft Marseiller Seife und Essig sowieso… also sollte das auch kein Problem sein. Was Damenhygiene angeht, gibt es auch hier mittlerweile Menstruationstassen und ich glaube, in einigen Bioläden/Reformhäusern auch schon Stoffbinden gefunden zu haben!

Ohrstäbchen sind immer ein Problem … die gibt es nur im Einweg (was kein Weg ist). Jetzt gab es diese neue Initiative von Last Swab (wiederverwendbares Wattestäbchen) und ich überlege, ob ich die wiederverwendbaren Stäbchen kaufe … Jil

Umstellen, informieren, gezielt einkaufen

Seit über einem Jahr benutze ich „Shampoo Bars“ und eine herkömmliche Seife ohne Plastikverpackung und bin sehr zufrieden. Eine Spülung benötige ich nicht. Haaröl bewahre ich in einem kleinen Glasflacon auf. Außerdem benutze ich Zahnbürsten aus Bambus, keine Cremes, sondern Öle im Glasflacon. Statt Tampons oder Binden benutze ich seit Jahren die Menstruationstasse. Ich kaufe keine Plastikflaschen mehr und habe schon immer Leitungswasser getrunken. Beim Einkaufen achte ich darauf, jedes Mal Einkaufstüten sowie Obst- und Gemüsebeutel dabeizuhaben.

Ich bin Mitglied der Gruppe „There is no planet B“ auf Facebook, um mich über Alternativen von Plastik zu informieren. Man soll aber wissen, dass die beste Alternative zu Plastikverpackungen nicht Papier, Bambus usw. ist, sondern keine Verpackung. Nicht alles muss dreimal verpackt werden. Man muss sich natürlich informieren. Im Supermarkt findet man nicht unbedingt Bambuszahnbürsten oder „Shampoo Bars“.

Es gibt aber genügend kleine Geschäfte wie „Naturata“ oder „Ouni“, wo man plastikfrei einkaufen kann. Die Menstruationstasse habe ich aber zum Beispiel im Supermarkt gekauft. Im neuen Supermarkt auf Cloche d’Or kann man wunderbar plastikfrei einkaufen (wenn man dies gezielt will). Es gibt dort Shampoo, Handseife, Duschgels, Spüli, Waschmittel, Weichspüler, Olivenöl, Essig usw. zum Nachfüllen. Michelle

„Only water“: Haare nur mit Wasser waschen

Ich verzichte komplett auf Haarpflege und wasche meine Haare seit fünf Jahren nur noch mit Wasser. Daher brauche ich nichts, was in Plastik verpackt wäre. Ich habe zuerst auf Conditioner und Ähnliches verzichtet, da es meinen Haaren sowieso nichts gebracht hat. Jedenfalls habe ich nie einen Unterschied bemerkt. Dann habe ich durch Zufall von „water only“ gelesen und ab dann auf alles verzichtet. Meinem Haar hat es gutgetan, es ist heute viel besser kämmbar und sieht schöner aus.

In puncto Körperpflege benutze ich eine Seife ohne Parfüm oder sonst jeglichen unnützen Inhalt, die auch für Neurodermitis geplagte Haut verträglich wäre. Ich bekomme die Seife von einem luxemburgischen Herrn, der diese selbst herstellt und sie mir mittlerweile ohne Plastikverpackung zuschickt.

Sonstige Pflegeprodukte benutze ich nicht. Abgeschminkt (ich schminke mich sehr selten) wird sich mit Waschlappen und Wasser, Cremes oder Parfüms benutze ich nicht und mein Deodorant stelle ich selbst her. Die Zutaten hierfür sind zum Teil in Plastik verpackt, aber da dies sehr ergiebig ist, ist mein Plastikkonsum dadurch auch sehr reduziert.

Für meinen Stiefsohn kaufe ich weiterhin Shampoo in einer Plastikflasche, da ich ihn zu nichts zwingen will. Allerdings bekomme ich das Shampoo mittlerweile auch in einer Abfüllstation im neuen Auchan-Geschäft in Gasperich, sodass ich jetzt immer dieselbe Plastikflasche abfüllen kann.

Für die Damenhygiene nutze ich seit 7-8 Jahren Stoffbinden, die ich im Internet bestelle. Damals habe ich solche Dinge hier noch nicht gefunden, mittlerweile sind sie auch hier erhältlich. Ohrstäbchen verwende ich kaum und wenn doch, dann nehme ich ein wiederverwendbares Ohrstäbchen aus Metall (Griff aus Plastik), welches ich in der Apotheke gekauft habe.

Weiteres Thema in der Pflege sind wohl auch Taschentücher. Hier nehme ich seit ein paar Jahren wieder die guten Stofftaschentücher wie früher und frage mich immer wieder, wieso ich angefangen habe, plötzlich Papiertaschentücher zu benutzen. Diejenigen aus Stoff sind viel angenehmer für die Nase.

Ich sehe, dass das Angebot an solchen plastikfreien Produkten steigt und auch immer mehr Abfüllstationen kommen. Mich freut das ungemein und ich hoffe, dass immer mehr Menschen diesen Weg gehen. Danielle

Familienalltag ohne Plastik

Wir (vierköpfige Familie) kaufen keine Pflegeprodukte mehr mit Mikroplastik oder Plastikverpackung. Lediglich beim recycelten WC-Papier machen wir eine Ausnahme.
Unsere Zahnbürsten sind aus Holz, anstatt Zahnpasta benutzen wir Denttabs, Seife zum Duschen und teilweise auch zum Haarewaschen, ansonsten benutzen wir festes Shampoo.
Als Spülung für die Haare nehmen wir Apfelessig. Deo, Cremes, Wasch- und Putzmittel stellen wir selber her. Bei der Damenhygiene benutze ich einen Menstruationscup und Stoffbinden. Ich kaufe sehr viel auf dem Wochenmarkt ein, unser Gemüse bekommen wir vom Escher „Geméisguart“. Wattestäbchen, festes Shampoo und Seife kaufe ich bei www.lilynatur.de. Eine Betreiberin des Onlineshops wohnt in Kayl. Monique

Weniger ist mehr

Ich versuche seit etwas mehr als zwei Jahren meinen Konsum von Einwegprodukten zu reduzieren. Zuerst kaufte ich waschbare Pads und einen Cup (bei Naturata), damit ich den Müll im Bad reduzieren kann. Erst vor etwa einem Jahr, als ich aufgehört habe, meine Haare zu färben, versuchte ich es mit Shampoo und Duschgel in fester Form. Duschgels gibt es in jedem Supermarkt, Shampoo kaufe ich manchmal im Drogeriemarkt oder bei Naturata. Das Einmassieren ins Haar erfordert etwas Geduld und Übung und dauert somit etwas länger, jedoch muss ich meine Haare nur noch alle zwei bis drei Tage waschen.

Mittlerweile gibt es immer mehr kleine Seifenmanufakturen in Luxemburg, die nicht nur Handseife, sondern auch andere Produkte anbieten. Ausprobiert habe ich sie leider noch nicht, ich habe nur darüber gelesen.

Statt einer Spülung benutze ich zwei- bis dreimal im Monat Kokosfett. Ich verteile es großzügig ins Haar und lasse es mehrere Stunden einwirken. Funktioniert super für mich. Als Gesichtspeeling verwende ich Kaffeesatz mit Öl, als Fußpeeling grobes Salz mit Öl. Auf Mikroplastik muss ich daher nicht mehr achten …

Meine größte Erkenntnis beim Versuch, müllfrei zu leben, ist, dass man gar nicht so viele Kosmetikprodukte braucht. Anstelle von Faltencreme unter die Augen ist es sinnvoller, die Haut von innen zu pflegen, vor allem durch ausreichend Schlaf und Flüssigkeitszufuhr.  Muriel

Noch viel Verbesserungspotenzial

Ich verzichte, so gut es geht, auf Plastik. Oft gibt es dennoch in vielen Produkten verstecktes Mikroplastik. Ich habe viele verschiedene Shampoos und Spülungen, die man im Ganzen bekommt (Lush, Foamie …), ausprobiert, aber bisher noch nicht das Richtige für mich gefunden. Leider. Dennoch suche ich weiter nach einer plastikfreien Alternative.

Um Plastikverpackungen zu vermeiden, gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten: Veggie Bags für Gemüse und Obst, Tüten von zu Hause mitbringen bzw. immer eine kleine faltbare Tüte für Spontaneinkäufe dabeihaben. Beim Einkaufen im „Unverpacktladen“ („Ouni“) kann man sogar seine eigenen Säckchen und Gläser zum Befüllen mitbringen und so Plastik umgehen. Wenn man die Möglichkeit hat, bietet es sich an, Obst und Gemüse im eigenen Garten anzubauen und generell Produkte wie Reinigungsmittel, Deos usw. selbst herzustellen. Mittlerweile findet man im Netz viele Rezepte zum Ausprobieren bzw. viele Foren, in denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann.

Luxemburg ist recht klein, daher ist es je nach Wohngegend nicht immer einfach, plastikfreie Alternativen zu bekommen. Die besten Erfahrungen habe ich im Naturata und im „Ouni“ gemacht, mittlerweile ziehen auch andere Geschäfte wie Auchan und Cactus mit, aber bei diesen beiden besteht noch Verbesserungspotenzial.

Im Ouni findet man viele plastikfreie Alternativen wie beispielsweise plastikfreie Ohrstäbchen, Zahnpasta-Tabs, Bambus- oder Holzzahnbürsten u.v.m. Mittlerweile gibt es auch in „konventionellen“ Geschäften plastikfreie Pflege- und Hygieneartikel, auch wenn man etwas Zeit investieren muss, um sie zu finden – Menstruationstassen, Bambuszahnbürsten, Seife, Kokosöl (ist sehr gut für trockene Haut, eignet sich aber auch gut zum Abschminken), um hier nur ein paar Beispiele zu nennen, die man im Handel in Luxemburg findet.

Ich persönlich finde, dass es schwieriger wird, wenn man auf vegane und tierversuchsfreie Produkte mit guten Inhaltsstoffen achtet. Da besteht noch Nachholbedarf im kleinen Luxemburg. Elvira

Seifen aus eigener Herstellung

Schon länger benutzen meine Freundin und ich Naturseife, die gar nicht in Plastik verpackt ist. Wir haben unseren Haushalt, so gut es geht, auf plastikfrei umgestellt.

Seit ein paar Monaten stellen wir unsere eigene Seifen her, um den Großkonzernen aus dem Weg zu gehen. Unsere Seifen bestehen nur aus natürlichen und biologisch zertifizierten Produkten und wir stellen sie zu Hause her. So ist ein tolles neues Hobby entstanden und wir sind mit den Resultaten mehr als zufrieden. Die Vorteile der selbstgesiedeten Seifen ist, dass sie nicht nur viel gesünder für Haut und Haar sind, sondern auch individuell für jeden Hauttypen anpassbar sind. Philippe

Pflanzlich und ohne Mikroplastik

1) Achtet ihr auf (Haar-)pflege ohne Plastik bzw. Mikroplastik? Ja, auf jeden Fall pflanzlich und ohne Mikroplastik!

2) Kauft ihr euer Shampoo bzw. Spülung in der Plastikverpackung? Leider ja, weil es anders schwer zu bekommen ist. Es gibt auch Shampoo als Seifenstück, das habe ich aber noch nicht ausprobiert, weil ich noch keines hier gefunden habe. Lina

Plastiksfräi Kosmetik bewosst ausgewielt

Ouerestäbercher si keng am Haus. Mat der Braus kann een an der Dusch ganz gutt bis zu enger gewëssener Déift d’Ouere botzen. D’Ouer gëtt duerno mam Duch gedréchent. Fir de Kierper an d’Hoer (quitt dass ech der net méi vill hunn) huelen ech just nach fest Seef aus dem Naturbuttek. Dat ka jee no Loscht mat Lavendel parfuméiert oder neutral sinn.

Zännbiischte sinn aus Bambus – just d’Zahnpasta ass ëmmer nach an der Tüb. Beim Deo huelen ech e Pumpspray am Glas. Also ass just nach de Stopp op der Fläsch am Plastik a gëtt an d’Plastiksammlung bruecht. Wat ebe schwéier bis onméiglech ass, si medezinesch Crèmen aus der Apdikt. Kosmetikcrèmë brauch ech keng.

Raséiere maachen ech mech mat engem sougenannte „Rasierhobel“, wou just d’Gillette ersat gëtt. Dobäi verzichten ech och op Raséierschaum oder Aftershaven – d’Haut gewinnt sech mat der Zäit drun (d’Haut an d’Hoer gi virdrun nach mat engem waarme Läppche mëll masséiert). Camille


Noch mehr Informationen und Inspirationen gibt es auf Facebook unter:

„There is no Planet ‘b’ (Lëtzebuerg)“

„Null offall zu Letzebuerg“

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