Am 26. August stand der Reisebusfahrer Rifo auf ungewöhnliche Weise voll und ganz im Mittelpunkt. In der Tat wurde seine Tagesfahrt nach Köln genauestens mitsamt Fotoreportage verfolgt, um einer einfachen Frage auf den Grund zu gehen: Was muss der Fahrer alles tun, damit die Kunden ihre Reise zufrieden genießen können? Und dieser an sich banale Arbeitstag lieferte zumindest überraschende Antworten …

Seit 16 Jahren arbeitet Rifo beim Unternehmen Sales-Lentz und gibt ehrfürchtig zu, seine Arbeit immer noch mit großer Freude zu verrichten. Außerdem ist er stolz darauf, für dieses Unternehmen zu fahren. Dazu gehört eben auch, um 03.00 Uhr morgens früh aufzustehen und gegen 03.45 Uhr zu frühstücken. Die Bilderstrecke zeigt den Tagesverlauf auf ergänzend lebendige Art und gibt zudem den exakten chronologischen Ablauf wieder. Rifo öffnet die erste Tür in der Sales-Lentz-Zentrale in Bascharage um 04.28 Uhr. Dann heißt es,  die verschiedenen Reisedokumente mit allen notwendigen Details zuerst zu lesen, um danach den persönlichen Reisebeleg auszufüllen. Nachdem der Arbeitstag ins informatische System eingetragen wurde, werden am hauseigenen Geldautomaten die notwendigen Noten aufgehoben.

Busfahrer Rifo ist früh auf den Beinen

Nun geht es zum Bus, wo mit seinem Arbeitskollegen Carlos der genaue Busparkplatz auf dem Kölner Messegelände besprochen wird. Zwei Putzfrauen haben das Gefährt termingerecht gesäubert und stehen ihrerseits kurz vor ihrem Schichtende. Rifo erledigt zuerst etwas Papierkram, bevor er den Motor startet. Da jeder Kunde seinen Sitzplatz vorab buchen darf, muss der Fahrer nun die 49 einzelnen Namensschilder auf die passenden Sitze verlegen.

Eher überraschend müssen danach die benötigten Bordgetränke in einem hausinternen Lager ausgewählt werden. Wie viel Cola, Wasser, Bier, Crémant, Fanta und Orangensaft schlussendlich aufgeladen wird, entscheidet der Fahrer aufgrund seiner Erfahrung selbst. Doch zuerst führt Rifo seine Fahrerkarte in den Fahrtenschreiber ein und so läuft um 05.01 Uhr seine offizielle Arbeitszeit an. Ab diesem Zeitpunkt darf der Fahrer den Bus nur während einer maximalen Nettofahrzeit von vier Stunden und 30 Minuten bewegen. Eine Regel, die übrigens an diesem Tag unerwartete Konsequenzen mit sich bringen sollte … Rifo überprüft vorsichtshalber auch noch, ob alle Buspapiere in Ordnung sind, bevor er die Getränke an Bord in zwei Kühlschränke verstaut. Danach wird die Kaffeemaschine gewissenhaft mit allen vorhandenen Kaffeesorten und Zutaten vorbereitet. Er tut dies äußerst genau und verstaut die Kaffeekapseln auf sorgfältige und ausgeglichene Weise. Schweißgebadet werden zwei nervöse Zigarettenzüge eingesaugt, um den Stress zu lindern. Nachdem alle Papiertücher an Bord sind, verlässt der Bus den Hangar um 05.26 Uhr. Schnell werden die Croissants an der Zentrale abgeholt, ein weiteres Dokument unterschrieben, um sich sogleich in Richtung Esch auf den Weg zu machen.

Der Busfahrer kümmert sich um das leibliche Wohl der Reisegäste

Baustellen, Stau, Verspätung

Auf dem Lallinger Parking in der Aloyse-Meyer-Straße steigt der erste Teil der Kundschaft um 05.54 Uhr ein, sechs Minuten vor dem abgemachten Abfahrtstermin. Jeder Reisende erhält von Rifo ein kostenloses Croissant und kann zwischen Orangensaft und Kaffee wählen. Der Saft wird ausgeteilt, doch um den Kaffee muss sich der Kunde leider selbst kümmern. In der Tat macht sich Rifo nach einer kurzen erläuternden Vorführung schnellstmöglich auf den Weg, um die 14 noch fehlenden Passagiere termingerecht in Wasserbillig abzuholen. Alle anwesenden Kunden werden in der Liste vermerkt und schon rollt der Bus wieder. Per Mikrofon werden einige kurze Begrüßungsworte mit wesentlichen Erklärungen mitgeteilt. Um 06.49 Uhr steigen die Kunden in Wasserbillig ein, bevor sie eingetragen und versorgt werden. Mit 20 Minuten Verspätung wird die Fahrt mit einer weiteren Ansprache vor einer nebligen Herbstkulisse fortgesetzt.

So bieten sich den Kunden Ansichten einer zerbrechlichen Sonne, die einstweilen ohnmächtig gegen düsteren Dunst und Nebel ankämpft. Leider erwartet Rifo hinter Bitburg eine unangenehme Überraschung: Die Auffahrt zur A1 Richtung Euskirchen-Köln ist wegen Bauarbeiten gesperrt. So muss der Bus der Umleitung 9 folgen, ein Umweg durch abgelegene Dörfer und verlassene Eifel-Landschaften. Da es der Sonne nach und nach gelingt, dem Nebel den Garaus zu machen, erscheinen märchenhafte Lichtspiele in den Landschaften. Doch dieser wunderbare Augenschmaus bedeutet für den Fahrer wegen der niedrigen Fahrtgeschwindigkeit einen größer werdenden Zeitverlust. Rifo macht eine zusehends besorgte Miene: Die Zeit läuft ihm davon. Derweil genießen die beiden Kunden Louis und Justine die optisch ansprechende Fahrt und freuen sich auf einen tollen Tag in Köln. In ihren Augen weiß diese Stadt immer wieder zu begeistern. Während mehrerer vorhergehender Besuche konnten die beiden sich bereits davon überzeugen.

Louis und Justine genießen die Fahrt nach Köln

Schlussendlich erreicht Rifo die ersten Kölner Vororte um 09.25 Uhr. Er nutzt diesen Moment, um den Kunden zu erklären, dass der erste Stopp neben dem Kölner Dom liegt. Jeder, der hier aussteigt, wird mit Sicherheit heute Abend an derselben Stelle gegen 19.15 Uhr wieder abgeholt. Im Falle einer Verspätung sollte trotzdem keiner sich Sorgen machen: jeder wird abgeholt. Zudem gibt Rifo seine Handynummer durch, die jeder auch gleich speichern kann. Im Notfall kann so der Fahrer problemlos benachrichtigt werden. Sichtlich zufrieden steigt demnach Louis um 09.37 Uhr vor dem Dom aus, bevor sich der Bus rapide leert. 23 Kunden bleiben jedoch sitzen, da sie zur Gamescom auf das Messegelände weiterfahren. Im Vergleich zum Zeitplan sollte der Dom um 08.45 Uhr und die Messe um 09.05 Uhr erreicht werden. Dies bedeutet im Klartext, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits rund 50 Minuten Verspätung gibt.

Nach dem Abbiegen aufs Messegelände fährt Rifo wie abgemacht den Parkplatz P22 an, und zwar genauso wie sein Kollege Carlos dies am Vortag am Telefon mit einem Mitarbeiter der Messe vereinbart hatte. Doch der Zugang zum P22 ist mit Gummikegeln versperrt. Als ein Bodenlotse die Kegel für uns wegnimmt, scheint die Welt zuerst wieder in Ordnung zu sein. Doch einige Meter weiter wird Rifo von einem Polizeibeamten mit einem verächtlichen „Was soll der Scheiß?“ angegrunzt. Ohne Erklärung wird der Bus autoritär vom Polizisten in eine andere Richtung verwiesen. Eine zermürbende Irrfahrt in permanentem Stauverkehr beginnt sogleich. Bei drei weiteren Lotsen wird uns entweder der Zugang zum P22 verboten oder ein Abladen auf P1 angeraten, bevor der dritte sogar überhaupt keine Lösung angab. Inkompetentes und überfragtes Personal verschlimmert so Rifos Situation zusehends, während er hilflos von Lotsen zu Lotsen irrt. Um 10.27 Uhr stoppt er entschieden den Bus vor dem Messebahnhof. Es bleiben nur noch sieben Minuten an erlaubter Fahrzeit: Dringendst muss eine Lösung her! Zwei hilfsbereite Polizisten verstehen den Ernst dieser ausweglosen Situation und bitten uns, ihrem Wagen zu folgen. Rifo wird nun auf einen nahen Parkplatz geleitet.

Immer wieder Kaffee

Auf einem kleinen Parkplatz angekommen, lotst einer der Polizisten den Bus zu Fuß auf ein abgelegenes Gelände, welches der Diskothek Bootshaus gehört. Uff! Der Motor wird abgeschaltet und um 10.40 Uhr steigen die letzten Kunden aus. Dabei bittet Rifo alle, um 19.00 Uhr wieder an derselben Stelle im Bus zu sein. Im Endeffekt verbleiben nur noch zwei Minuten erlaubte Fahrzeit. Ein Überschreiten der Zeit kostet mehrere Tausend Euro, was gerade eben haarscharf vermieden wurde. Allerdings ist für Rifo genauso wichtig, dass von den Kunden keiner davon etwas mitbekommen hat. Schlussendlich kostete das Ganze mehr als anderthalb Stunden unnötige Verspätung.

“Hier geht’s lang, sonst wird es teuer!” Der Polizist zeigt den Weg.

Nach einem Beruhigungskaffee beginnt für Rifo das große Denken und Rechnen. Dem Gesetz nach muss er strikt neun Stunden Ruhepause einhalten, sodass er erst um 19.40 Uhr den Bus wieder starten darf. Dies bedeutet, dass die Kunden am Dom eine Stunde warten müssten, eine inakzeptable Variante. Die einzige Lösung ist die folgende: Ein zweiter Fahrer muss mit einem Sales-Lentz-Minibus nach Köln fahren und vor 19.00 Uhr ankommen. So kann Rifo den Bus um 19.00 Uhr starten, zum Dom fahren, seine Karte aus dem Schreiber ziehen und mit dem Minibus ohne ein weiteres obligatorisches Zeitaufschreiben nach Hause fahren.

So beginnt eine lange Serie von Telefonanrufen, um dieses Problem zu lösen. Zwischendurch wird der Bus gesäubert, die Kaffeemaschine betriebsbereit gemacht, ein neuer Müllbeutel angebracht, einen effizienteren Heimweg über Koblenz geplant und sich umgezogen. Nach dem Abschließen des Busses geht es Richtung Bahnhof zum Mittagessen. Vor, während und nach dem Essen laufen mehrere Telefongespräche, um eine saubere Lösung auf die Beine zu bekommen. Um 14.30 Uhr ist ein zweistündiges Nickerchen angesagt, ehe gegen 17.00 Uhr die erste Kundin im eigenhändig geschneiderten Cosplay-Kostüm von der Gamescom zurückkommt. Ein frischer Kaffee bringt die nötige Stärkung, da der Aufenthalt auf der Messe wegen der enormen Besucherzahl ganz schön anstrengend war. Im Anschluss daran wird auch gleich das Zufriedenheitsformular, das jeder Mitreisender vom Fahrer ausgehändigt bekommt, von der Kundin gewissenhaft ausgefüllt.

Um 17.35 Uhr ist es endlich so weit: Der zweite Fahrer André ist da. Nach einer kollegialen und freundlichen Begrüßung wird gleich die Sachlage besprochen. Insbesondere der Rückweg über Koblenz wird mehrmals ausgiebig und präzise geplant. Zwischendurch tröpfeln nach und nach weitere Kunden ein, die auch mit einem Kaffee verwöhnt werden. Um zu vermeiden, dass der Bus vermeintlich vom Portal des Bootshauses eingesperrt werden könnte, parkt Rifo um 18.46 Uhr das Gefährt direkt vor dem Areal. Als die letzten Kunden mit einer Viertelstunde Verspätung eintreffen, kann er endlich Richtung Dom loslegen. Doch eine großflächig angelegte Demo im Stadtkern sorgt für viele Absperrungen. In der Tat sind Zehntausende Kurden an dem Nachmittag auf die Straße gegangen, um für ein vereintes Kurdistan zu protestieren. Für den Fahrer bedeutet dies, Köln in großem Bogen zu umfahren, um die wartenden Kunden um 19.50 Uhr endlich abzuholen. Nachdem Rifo seine Abschiedsansprache an die Kunden gerichtet hat, verlangt der Fahrerwechsel noch einmal, dass die Unterlagen von beiden ergänzt werden.

Die Zeit drängt

Apfel mit Cola

Nun ist es so weit: Ohne von irgendeiner zeitlichen Auflage belastet zu sein, tritt Rifo den Heimweg im Mercedes Vito genau um 20.00 Uhr an. Trotz der zahlreichen Umleitungen hat er jetzt ausreichend Ruhe, um seine Berufsauffassung näher zu erläutern. Als oberstes Gebot sieht er die Zufriedenheit und die Sicherheit des Kunden an. Ergänzend bemerkt er dazu, „dass deshalb auch ein gepflegtes Aussehen genauso wichtig ist wie flexibel auf Einzelwünsche eingehen zu können. Überhaupt ist Flexibilität ein unumgängliches Schlagwort, um auf unerwartete Probleme effizient zu reagieren. Doch auch schöne Stunden gehören zum Beruf. Nette menschliche Kontakte, überall in Europa rumkommen und am Steuer sein eigener Chef sein sind Aspekte einer wohltuenden Unabhängigkeit. Einmal hatte ich in Paris einen 80 Kilogramm schweren Koffer eines amerikanischen Kunden in den Bus zu heben, wobei mir mehrere Leute geholfen haben. Witzig ist auch, dass französische Kunden nie über etwaige Verspätungen klagen und allgemein nie meckern. Sie geben jedoch auch kein Trinkgeld.

Bei der luxemburgischen Kundschaft gibt es wegen Verspätungen schon eher Klagen, doch in puncto Trinkgeld sind Letztere wiederum großzügiger. Maximal bekommt man manchmal bis zu 50 € Trinkgeld, doch meistens gibt es keinen Cent. Der Beruf bietet zudem viel Abwechslung und sehr unregelmäßige Arbeitszeiten. Nachts fahren fällt mir allgemein leicht und wenn ich trotzdem einmal müde werde, wirkt ein Apfel mit Cola Wunder. Bis jetzt ging auch immer alles gut, da ich noch keinen Unfall hatte. Doch auch die Solidarität zwischen den Fahrern ist wichtig. Zum Beispiel hatte André heute bestimmt ein weniger anstrengendes Programm vor sich und trotzdem ist er für mich eingesprungen. Ich tue andersrum natürlich auch das Gleiche, so funktioniert es halt, um Kollegen aus der Patsche zu helfen. Und ich denke, dass die Kunden von der ganzen Aufregung nichts gemerkt haben, auch wenn einige bestimmt wegen der Verspätungen unzufrieden sind.“

Zurück in Luxemburg. Ein langer Arbeitstag geht zu Ende.

Nach einem kurzen Stopp bei Burger King gegen 21.00 Uhr parkt Rifo den Vito um 23.20 Uhr in Bascharage zur Schlüsselabgabe. In seinem Privatauto setzt er sich ein letztes Mal hinter das Steuer. Zu Hause angekommen fällt die Krawatte ein letztes Mal um 23.53 Uhr und somit sind seit seinem Aufstehen fast 21 Stunden vergangen. Solche langen Tage sind keine Seltenheit und kaum andere Berufe verlangen solch große Zeit-Amplituden. Vielleicht ist sich der Leser dieser Zeilen jetzt eher bewusst, wie viele und welche vielfältigen Arbeitsschritte ein Busfahrer verrichten muss, damit eine „banale“ Busreise erfolgreich abläuft. So fällt es vielleicht jedem etwas leichter, bei seiner nächsten Busreise mit einem anerkennenden Blick oder einem lieben Wort dem Fahrer etwas mehr Verständnis zu zollen, oder?

Text: Christian Schaack

 

8 Kommentare

  1. übertreiben kann man ja!!!! Überschreiten der Zeit kostet mehrere tausend Euro!!!! Wenn man die Fahrzeit bis zu einer halben Stunde überschreiten muss, ( auf Parkplatz suche ist zb. ) druckt man aus dem Gerät sofort ein Beleg heraus, schreibt hintendrauf den Grund dazu, und dann passiert bei einer späteren Kontrolle gar nichts. Das wie sie es im Artikel beschrieben haben kostet dann im normal Fall 75-124 Euro. Weis der Fahrer dass er 28 Tage nicht sauber ist, dann kann es sein dass ein satter Betrag fällig wird.

  2. Genau deen Dag sinn ech matt op Köln gefuer et war flott de Rifo ass tiptop gefuer wann och matt Verspéidung daat huet mir awer näischt ausgemaach well hie ka jo net wéinst den Déviatiounen . Och wann et fir de Rifo eng Himmelfahr war huet een Awer Géigend genoss an der Äifel . Ech komme léiwer matt Verspéidung un wi wann iegendeppes geschidd wier . Owes si mer och mi spéit beim DOum fortgefuer war awer net schlemm haaptsaach mir sinn gesond a monter zu Letzebuerg ukomm an ech hu näischt mattkritt dass soll ee gemeckert hun . De rifo ass e gudde Chauffeur an säi Gesell herno fir Heem och . Et war alles OK . Merci dem Fotograaf fir dese Bericht

  3. Datt de Chauffeur vu mueres um halwer fënnef ugefaangen huet an eréischt um 23h20 nees am Schapp wor, d.h. 18 Stonnen ënnerwee wor, dat schéngt jo kee vun deene begeeschterte Reesender ze interesséieren. Do stellt sech d’Fro: Wéillte si och esou schaffen? A wa jo, regelmässeg?
    Mee iwwer d’Aarbechtskonditiounen vum Chauffeur mecht kee sech Gedanken. T’Haaptsaach, ët wor flott an net deier. An dat schlecht Gëweesen, wann een dann eent huet, dat gëtt da mam Drénkgeld aus der Welt geschaaft.

    • René : Ech war selwer am Bus hun ech jo geschriwen et war och flott op et deier war geet iech nix un . De Chauffeur huet eis proper zwar matt Emweer op Köln bruecht duerno fir op Gamescom war et net esou einfach jo . Mee ech mengen do haett missten Zentral vun der firma xy alles an wee leeden fir Parking . Duerno huet de chauffeur de ganzen Dag rouh . Jo ech maachen mer och Gedanken iwert esou Leit ,si hun et net einfach mee wi iwerall get et gudd a schlecht zäiten . Mee haut soll jiddereen een deen aanere respektéieren matt der aarbecht an och am deeglegen Liewen . Respekt fir de Rifo

    • Dei 9 Stonnen Paus dei den Chauffeur zu Köln huet missen maachen ass iwwregens seng Nuetsrouh. (Wann en während deier Zäit och nach fier den Betrieb huet missten rondremtelefoneieren an d’Reckrees organiseieren dann ass daat och nach guer keng Paus gewiecht.)

      Vu datt den Patron em seng 9 Stonnen “Tagesruhezeit” zu Könl ageplangt huet kann en iwwregens den Daag duerno moies um 3:00 (no 3 Stonnen Schloof!!) seng nächst Schicht ufänken an eventuell erem op Köln fueren.

      Genee esou get am Privatsecteur mat den Buschauffeuren geplangt.

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