Hunderttausende dick vermummte Narren haben in den rheinischen Karnevalshochburgen die Rosenmontagszüge bejubelt. In Köln wurde der Zug jedoch von einem Unglück überschattet: Dort ging eine Pferdekutsche durch. Der Kutschführer, drei weitere Personen aus der Kutsche und eine Zuschauerin wurden nach Polizei-Angaben “leicht bis mittelschwer” verletzt.

Alle fünf kamen ins Krankenhaus. Tierärzte kümmerten sich um die beiden Pferde. Die Polizei prüft, ob ein Flaschenwurf die Tiere in Panik versetzt haben könnte. Im vergangen Jahr war in Köln auch schon ein Pferd kollabiert. Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit Längerem ein Tierverbot bei Karnevalszügen. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach sich am Montag jedoch gegen ein Verbot von Pferden aus. “Ein Zug ohne Pferde ist Mist”, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Abgesehen von dem Kutschunglück äußerte sich die Polizei in Köln, Düsseldorf und Mainz zunächst zufrieden mit dem Verlauf der großen Karnevalszüge.

1 Kommentar

  1. Ein Gesicht sagt mehr als tausend Worte…war so frei und habe gegoogelt! Sicherlich “genießen” Tiere, besonders schreckhafte Fluchttiere, den Karneval genau so wie die NARREN!

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