Der Tornado am vergangenen Freitag hat in Käerjeng und Petingen für großen Schaden gesorgt. Der Sturm hat ganze Dächer mit sich gerissen und Baumaterialien, Trümmer und persönliche Dinge ein paar Kilometer weiter in der Natur verteilt. Die Gemeinde Käerjeng will ihren Bauern nun helfen, deren Felder von Trümmern übersät sind. 

Die Hilfsaktion der Käerjenger Gemeinde soll am Samstag stattfinden. Um die Felder der umliegenden Bauernhöfe von den Überresten der Tornadoschäden zu befreien, sollen Freiwillige sich mit Handschuhen und Eimern bewaffnet um 9 Uhr am Käerjenger Treff einfinden. Sandwichs und Getränke werden ihnen zur Stärkung zur Verfügung gestellt.

Es ist nicht die erste Hilfsaktion dieser Art. Milchbauer Claude Thiry besitzt einen kleinen Hof an der Grenze zu Käerjeng und hatte schon am vergangenen Wochenende 40 Freiwillige zusammengetrommelt, die ihm halfen. Zuerst müssen die Felder, auf denen die Tiere stehen, vom Schmutz befreit werden, sagt der erfahrene Bauer. Besonders die Steinwolle sei Thiry zufolge gefährlich, denn die Kühe und vor allem die neugierigen Kälber könnten sie fressen und im schlimmsten Fall daran sterben. Auch die scharfkantigen Bleche stellen für die Tiere eine Gefahr dar.

Einschreiben können sich Freiwillige unter events@kaerjeng.lu oder während der Bürozeiten unter der Nummer 50 05 52 320.

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