Mit den Abstimmungen am Mittwochabend in den Gemeinderäten von Erpeldingen/Sauer, Ettelbrück und Schieren ist eine erste Hürde für eine künftige “Nordstad” genommen. Dabei geht es noch längst nicht um eine konkrete Fusion: Die Abstimmung macht zunächst den Weg frei, dass die verschiedenen Gemeinderäte miteinander weiter über eine Fusion verhandeln können.

Während in allen drei Ortschaften heftig diskutiert wurde, fiel die Wahl in Ettelbrück und Schieren sehr eindeutig aus. Hier stimmten alle Gemeinderäte für weitere Fusionsgespräche. In Erpeldingen/Sauer war die Abstimmung umstrittener: Sechs Mitglieder des Gemeinderats stimmten dem Plan am Ende zu, drei sprachen sich dagegen aus. Ihr Einwand: Am Anfang sah der Plan vor, mit allen sechs “Nordstad”-Gemeinden über eine Fusion zu verhandeln – und dabei soll es auch bleiben. Somit wären auch Gespräche mit Bettendorf, Colmar-Berg und Diekirch vonnöten.

Die geplante Fusion zwischen den drei Gemeinden löst im Norden Luxemburgs viel Polemik aus. Bleibt es nun bei den Annäherungsversuchen oder wird die Fusion doch noch Realität? Das Tageblatt wird sich in der Ausgabe vom Freitag ausgiebig mit dem Thema befassen.

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