Sa., 15. August 2020

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  1. GuyT /

    Warum werden die Gewalttaten gegen ausländische Opfer relativiert? Ein Opfer bleibt ein Opfer gleich welchen Ursprung es hat!
    Zudem ist es natürlich richtig , dass Migranten nicht anders ticken als Einheimische in Punkto krimineller Anlage. Aber im Resultat ist irrelevant für die Opfer ob die Zunahme der Gewalttaten und Sexualdelikte durch die sozialen Stand oder den Ueberhang an jungen Männern entsteht.
    Faktisch könnten Hestermanns Darstellungen als geschickte Manipulation gesehen werden. Richtig ist , dass die Zahl der Kriminalitätsfälle insgesamt gesunken ist, aber die Zahl der Vergewaltigungen, also genau die Taten, die zu Unsicherheitsgefühle führen, sind dramatisch gestiegen.

    • HeWhoCannotBeNamed /

      Frage : wenn Sie die soziale Situation der Täter als “irrelevant” einstufen, wieso sollte dann die Herkunft irgendeinen Aufschluss auf das Verständnis des Phänomens geben???? Welche Absicht verfolgen Sie, indem Sie diesen einen Faktor nicht zulassen, diesen “anderen” aber als gültig ansehen?? Und welche Schlussfolgerung “sollte” man denn ihrer Ansicht nach daraus ziehen – außer dass “man diese Vergewaltiger und Diebe draußen lässt”?? Genau vor DIESEM Fehlschluss wird im Artikel gewarnt – weil man dann ganz schnell bei Verallgemeinerungen landet, die in der Vergangenheit und leider auch heute in jener “geistiger Brandstiftung” mündet, die nicht mehr nur auf geistiger Ebene stattfindet…

  2. René Charles /

    Zu Lëtzebuerg hu mer ët méi einfach iwer Kriminalitéits-Opkommen ze schwetzen:

    Laut Statistiken ( Policeaffären / Geriichtsaffären / Prisongsstrofen) betreffen “UNTATEN” vun allen Zorten d’Lëtzebuerger souwuel wéi Auslänner an deemselwechten Verhältnis wéi se hei an der Populatio’un vertruede sin. Also eppes méi wéi 50% Lëtzebuerger “Täter”. Stëmmt just net an den Drogengeschichten: do gin déi meeschten ferm resp. lang Prisongsstrofen un Auslänner, Afrikaner un der Spëtzt.

  3. Aender T. /

    hm. mein Unsicherheitsgefühl kommt nicht von Kriminalstatistiken.
    Und schon gar nicht von irgendwelchen Ausländern.
    Ich habe mehr Angst vor all den wahlberechtigten, mündigen und aufgeklärten Inländern…
    Z.B., mal der Polemik halber: wenn wir Drogenkonsumenten (KONSUMENTEN) mal alle aus der Statistik rausnehmen, sind das 100% weniger Kriminelle in diesem Sektor. (geregelte Legalität gibt es immer mehr…)
    Wenn man aber zum Beispiel jenes leichtsinnige Delikt, das es einem Autofahrer ermöglicht mal kurz Ups! einen Menschen lebensgefährlich oder tödlich zu verletzen, oder dann NUR Infrastruktur zu zerstören, oder das Eigentum eines anderen, hinzuziehen, dann haben wir auf ein mal viele wirkliche Kriminelle mehr. Ein Auto zu steuern heiß schon mal, daß man es steuert, die physikalischen Begebenheiten kennt, die Masse einschätzt, man kennt also alle Folgen seines Benehmens, die Risiken die man für andere darstellt, und man benimmt sich dementsprechend, wenn man niemanden verletzen WILL. Wenn man natürlich will, dann ist keine Änderung zu erwarten. Dann fahren sie weiter besoffen zu schnell, dann wird weiter beschleunigt wo es eigentlich gar nicht geht, aufgrund einer Verordnung auf dem Papier, einem Schild und worüber man sonst so noch hinwegschauen kann, wenn nichts Strafe genug sein kann.
    Tot ist tot.
    Wenn Lärm endlich anständig thematisiert würde, hätten wir auch da mehr Terrosisten in der Statistik.
    Ich bin mir auch sehr unsicher über das Strafmaß bei Umweltdelikten. Mir macht die Qualität unser Gewässer Angst.
    Die Qualität unserer Luft läßt mich auch keuchen.
    Die Verrohung der allgemeinen Umgangsformen: der ganze Dreck im öffentlichen Raum, das mehr als Frevelhafte Benehmen im Bus und Zug, Füße auf dem Sitz, Handcrème auf dem Sitz, Krümel und anderer Dreck, im Straßenverkehr, gehupe, gebrülle. (ich kann nicht alles aufzählen, manches wäre auch wirklich eklig, oder einfach zu dumm, wenn die eltern daneben sitzen, und nix tun…)
    Es tut mir Leid, aber wenn kein Respekt vorgelebt wird, wird er sich langfristig nirgens halten.
    Alle reden von Einstiegsdrogen, für mich gibt es sowas nicht. Es gibt nur Einstiegsbenehmen, die nicht konsequent ausgemergelt werden. Da läuft etwas schief in der Wertevermittlung.
    Wehret den Anfängen wurde einst gesagt. Nun, der Anfang ist meines achtens schon gemacht.
    Man will den Standart halten, aber der Standart ist nur durch Gewalt enstanden. Und er erhält sich auch nur durch weitere Gewalt.

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