Jemen

Saudi-Arabiens kurze Waffenruhe: Der Anfang vom Ende? 

Nach einer zweiwöchigen Feuerpause im Jemen steht Saudi-Arabien dort vor schwierigen Entscheidungen. Die Führung des Königreichs muss sich fragen: Auf unbestimmt weiter kämpfen, auch in Krisenzeiten? Oder einen - wenn auch schlechten - Deal mit dem Gegner aushandeln?

Schiitische Stammesangehörige heben ihre Waffen während einer Stammesversammlung zur Unterstützung der Huthi-Rebellen. Im Jemen hat das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis für zwei Wochen eine einseitige Waffenruhe angekündigt. 

Schiitische Stammesangehörige heben ihre Waffen während einer Stammesversammlung zur Unterstützung der Huthi-Rebellen. Im Jemen hat das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis für zwei Wochen eine einseitige Waffenruhe angekündigt.  Foto: Hani Mohammed/AP/dpa

Die Ankündigung aus Riad war an Zynismus schwer zu überbieten: Das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis, das seit fünf Jahren Gebiete im bettelarmen Jemen bombardiert, wolle das „Leid des jemenitischen Brudervolks mildern“. Zwei Wochen lang wollte das saudische Bündnis, das im Nachbarland gegen Huthi-Rebellen kämpft, die Waffen schweigen lassen. Beobachter fragten sich, ob es damit tatsächlich einen Ausweg geben könnte aus dem erbitterten Konflikt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren