Leserbrief

Klimagerechtigkeit für unseren „Fonds de compensation“

Klimagerechtigkeit für unseren „Fonds de compensation“

Foto: Bloomberg

Blackrock, die weltgrößte Investmentfirma, will Nachhaltigkeit zu ihrer zentralen Investmentstrategie machen. Dies hat ihr CEO, Larry Finck, in seinem jährlichen öffentlichen Brief angekündigt. Immerhin verwaltet Blackrock mehr als sieben Billionen US Dollar. Blackrock will dabei nicht mehr in Firmen investieren, die ein relevantes Nachhaltigkeitsrisiko vorweisen. Kohleproduzenten gehören nicht mehr zum Investitionsuniversum von Blackrock und Nachhaltigkeit soll also das neue Herzstück des Riskmanagements werden. Kein Wunder, in den USA haben Investoren allein im Jahr 2019 über 20,6 Milliarden Dollar in nachhaltige Fonds investiert – viermal mehr als im Jahr 2018. Der Klimawandel sowie die Umweltverschmutzung sind dabei die Motoren, die das Investitionsverhalten der Anleger neu definieren. Privatinvestoren sind heutzutage nicht nur auf der Suche nach Rendite, sondern wollen mit ihrem Geld auch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und das Klima haben, sprich nachhaltig investieren. Eine nachhaltige Investitionsstrategie ist dabei nicht mit weniger Rendite verbunden.

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