Di., 19. Oktober 2021



  1. Jean Bosseler /

    Halllo Redaktion,
    was ist eine ‚konstruktionelle‘ Monarchie?

    • Frank Goebel /

      Der Begriff bezeichnet das, was dabei herauskommt, wenn man der Autokorrektur nicht in den Arm fällt. Gemeint ist natürlich, wie später im Text korrekt benannt, die „konstitutionelle Monarchie“. Danke für den Hinweis. Wir haben das korrigiert.
      – Ihre Redaktion

  2. Palamunitan /

    Ech sinn DERGEINT daat een, dee matt engem „bloen Blutt“ op d’Welt koennt AUTOMATESCH Vir-Rechter huett vir dei, dei keen „blood Blutt“ hunn daerfen bezuelen.

    • Laird Glenmore /

      So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen, dann dürfen ja auch die Reichen keine Kinder in die Welt setzen die haben doch auch nach der Geburt schon Privilegien, da spricht wirklich ein Neider der anderen nichts gönnt was er auch nicht bekommt.

      • duscholux /

        Privilegien qua Geburt: das erste ist dann wohl, als Luxemburger geboren zu sein und nicht etwa als …

  3. Laird Glenmore /

    Luxemburg soll seinen Großherzog behalten, schließlich kommen ja auch des wegen viele Touristen nach Luxemburg.
    Und bei dem Geld was unsere Politiker verplempern fällt der Unterhalt der großherzoglichen Familie gar nicht ins Gewicht. Ich weiß überhaupt warum unsere Regierung versucht mit allen Mitteln unsere Tradition zu ändern, das fing schon an als X. Bettel Premier wurde und Änderungen zum National Feiertag kamen was soll das, laßt uns doch das was wir schon so lange haben, man muß ein wenig toleranter sein.
    Ich bin auch nicht gegen Neuerungen oder Verbesserungen aber “ Großherzogtum Luxembourg “ hört sich doch besser an als einfach nur Luxemburg.

    • René Charles /

      Aus der Police Grand-Ducale as jo och „bei Geleeënheet vun der -‚Reform‘-“ just Police gin. Dat „Grand-Ducal“ läit verschiddenen schwéier um Mo, déi iwert hirem eegenen „dichtege“ Stand kee verdroen. Och mol kee Präsident.

    • Minettsdapp: /

      Laird Glenmore: die Regierung soll mal Zahlen auf den Tisch legen ,was das Großherzogliches Haus an Geldern verschlingt. Auch die Mitglieder im Ausland sowie für Polizei und Militär-Einsätze usw.

    • duscholux /

      Grossherzog als Tourismusmagnet?

      Wikipedia: Luxemburg ist […] das einzige noch bestehende Großherzogtum der Welt.

      Na sas ist doch einmal ein Alleinstellungsmerkmal par excellence.

  4. Matthias Müller /

    Wirklich überzeugende Argumente…Monarchie als Attraktion für Touristen?….meinen Sie das im Ernst?…ich will das nicht weiter kommentieren!!!

  5. Laird Glenmore /

    Ich habe geschrieben “ auch “ aber nicht nur des wegen und ob Sie das kommentieren oder nicht ist mir vollkommen egal.

    • Matthias Müller /

      ganz genau…und das „auch“ ist schon eindeutig zu viel, denn damit wird das Staatsoberhaupt zu einer Touristenattraktion herab gewürdigt….es geht auch nicht um die Kosten, die eine Monarchie verursacht, denn die fallen auch für ein Staatsoberhaupt in einer Präsidialdemokratie an…hier geht es allein um die Kompatibilität von Demokratie und Monarchie, d. h. darum, ob ein Staatsoberhaupt durch Geburt legitimiert ist oder durch den Willen des von ihm repräsentierten Volkes…

      • Laird Glenmore /

        Alle wollen das die Monarchie verschwindet aber eigenartiger weise wollen alle Luxemburger am Nationalfeiertag in der ersten Reihe stehen weil sie hoffen das Ihnen der Grand Duc die Hand schüttelt, also was wollt ihr überhaupt.
        Ich persönlich und das ist nur meine Meinung finde es schön als eingebürgerte hier in dem schönen Ländchen zu wohnen mit Großherzog.
        Was passiert denn wenn wir eine Republik werden und alles an das europäische Maß angepaßt wird dann sind die schönen hohen Gehälter weg die Renten werden schlechter, Steuern werden angepaßt dann geht es den Bürgern genauso schlecht wie in den anderen Ländern siehe BRD.

  6. Scholnier /

    Weder Großherzogtum noch Republik sein, sind ausschlaggebend ob wir eine moderne Demokratie sind. Einzigalleine der Respekt des Wählerwillen und die dann zu verwirklichten Programme der Parteien , die damitzuhängende Arbeit unserer Abgeordnetenkammer, Kommissionen bestimmen den Wert einer modernen Demokratie.

  7. Jacques Zeyen /

    Demokratie und Monarchie sind gegensätzliche Begriffe. Die Bedeutung sämtlicher Monarchen die in Demokratien noch irgendwelche Funktionen haben ist marginal und sie können morgen verschwinden ohne dass es dem Volk schlechter geht. Eine Queen,ein Juan Carlos, ein Albert oder ein Henri par la grâce de Dieu können oder dürfen die Souveränität eines Volkes nie beeinträchtigen. Und wenn man sich Schlösser mit pomp and circumstance leisten muss um Touristen anzulocken,dann hat man sowieso ein Problem. Die Boulevard-Presse wird schon Ersatz finden um den schlichten Gemütern die Zeit zu vertreiben und wer sich gern mit Fähnchen an den Straßenrand stellt kann das ja auch tun wenn der Premier das Haus verlässt.

    • Scholnier /

      Werter Jacques, ob nun ein Blaublüter die Regenbogenpresse mit pikanten Abenteuer füttert oder ein Präsident wie Herrn Sarkozy die Nummer Eins in den Medien , dank seines Erscheinens vor dem Untersuchungsrichter ,stellt, ist mir der Blaublüter lieber.Hat er weder Entscheidungsgewalt noch wird er der politischen Glaubwürdigkeit , Schaden zufügen.

      • Jacques Zeyen /

        “ Kommt ein König ins Arbeitsamt und fragt nach einer neuen Stelle. Fragt der Angestellte des Büros: “ Was können sie denn noch ausser repräsentieren?“
        Es gibt noch Königinnen die dringend vom Volk gebraucht werden…Ameisen-,Bienen-,Termitenköniginnen. Wenn man für die Blaublüter der Gattung „Homo Sapiens“ eine Kosten-Nutzenrechnung machen würde,dann wäre das Resultat vernichtend.

        • Laird Glenmore /

          Was können sie denn noch ausser repräsentieren?
          das nenne ich Degradierung unseres Großherzogs, schließlich haben diese Menschen auch Studiert und ihren Abschluß gemacht und kümmern sich um Unternehmungen, eigene oder andere.
          Wir sollten unseren Grand Duc behalten.
          Was ich als schlimmer empfinde ist wenn Menschen wie V. Reding in zig Vorständen sitzt und eine Menge Geld kassiert aber keinen Job richtig macht sondern nur ihren Namen zur Verfügung stellt.
          Bevor wir den Großherzog absägen sollten wir erst einmal in der Regierungsetage aufräumen.

          • Jacques Zeyen /

            Sie haben da etwas nicht verstanden. Reding&Co werden demokratisch gewählt.Wenn die Mist bauen werden sie demokratisch abgewählt.Darum geht es. Wenn ein Blaublüter studiert hat umso besser für ihn.Dann kann er ja etwas Nützliches für die Gesellschaft beitragen ,wie sie ja erwähnt haben. Wie gesagt: Das Thema des Artikels ist Monarchie oder Republik. Erstere wird vererbt,zweitere wird gewählt.
            Das ist der Unterschied.

  8. Laird Glenmore /

    @ Jacques Zeyen
    wie auch immer ich persönlich finde man sollte den Grand Duc lassen und unser schönes kleines Ländchen sollte auch Großherzogtum bleiben, meine persönliche Meinung die aber nicht ausschlaggebend ist.
    Wir als kleines Land sind im Endeffekt so wie so nur ein Spielball der Großen und müsse kuschen um nicht unterzugehen.
    Reding & Co kann man abwählen wenn sie Mist bauen macht aber komischer weise keiner.

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