Sa., 12. Juni 2021



  1. Grober J-P. /

    Sollen sie doch an die Mauer fahren, man hat so langsam Spaß zu sehen wie Europa gegen die Wand fährt, ein Italexit wäre doch schön, dann könnte man wieder mit Liren an der Riviera bezahlen, z.B. 100 Lire für eine Pizza, das könnte Italien aus der Misere helfen, 10000 neue Jobs! Nein alles gut, es ist zum Verzweifeln. Wo haben die „Europäer“ ihr Hirn gelassen? Ein verkappter „Historiker“ oder „Duce“ führt die Gemeinschaft vor und viele jubeln, sind das alle Masochisten?

  2. MarcL /

    Nach America first, jetzt Italy first. Die Menschen verlieren das Vertrauen in die Politik. Das europäische Haus bekommt immer mehr Risse. Sind wir noch zu retten ?

  3. roger wohlfart /

    Ja, Herr Muller, genau so ist es. Mit Vollgas und offenen Augen in die Mauer. Jeder sieht es kommen, niemand tut etwas dagegen. Die Menschheit im allgemeinen ist auf dem besten Weg sich ihr eigenes Grab zu schaufeln. Und die Politiker sind gefordert, eine klare Sprache zu reden und sich nicht nur auf den wirtschaftlichen Wachstum und ihre Karriere zu konzentrieren. Es ist später als 5 vor 12! Allerdings, im Zeitalter der Digitalisierung, wird das kaum wahrgenommen, da zählen andere Werte, die sehr vergänglich sind.

      • Cornichon /

        Bisher habe ich diesen Spruch nur von Reichen gehört: „Geld ist nicht alles im Leben. Du hast es doch gut, beschwer dich nicht.“

  4. Le républicain /

    Es geht hier um eine Grundfrage: darf ein Land sich über ein bestimmtes Maß verschulden oder nicht, die Obergrenze, der Maastricht Kriterien in Sachen Staatsverschuldung, könnte man gegebenenfalls mal anzweifeln…aber Schulden um ein Land wieder auf Vordertrab zu bringen ist Keynesianische Politik und vertretbar,…also sollte man nicht jetzt Italien verteufeln…denn sowieso werden die Märkte mit dem Zinsaufschlags reagieern, d.h. die Staatsverschuldung wird einfach zu teuer werden für Italien..

  5. GuyT /

    Der Schuldenberg stammt nicht von der aktuellen Regierung. Bei der NEUverschuldungsrate liegt Italien unter der von Frankreich, also jenem Land in dem Moscovici jahrelang als Finanzminister locker und flockig die EU Kriterien brach ohne dass dem chronische Defizitsünder viel geschah. Italien wird massiv unter Druck gesetzt weil es die „falsche “ Regierung hat. Man hetzt seine Bluthunde, die undurchsichtigen Ratingagenturen, auf Italien in der Hoffnung die aktuelle Regierung auszubremsen. Unter anderen politischen Vorzeichen würden man den Kurs gegen die Austeritätspolitik vielerorts anders beurteilen. Wichtig ist, dass der Wirtschaftwachstum auch bei den unteren Einkommen ankommt und nicht wie in Deutschland trotz guter Wirtschaftsdaten die Löhne niedrig bleiben.
    Uebrigens gibt es auch die sogenannten impliziten Staatsschulen(Schattenverschuldung): hier steht Luxemburg an zweitletzter Stelle in der EU mit stolzen 961 %!!!!

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