Mi., 12. August 2020

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  1. Jacques Zeyen /

    Schweiz,Panama,Liechtenstein,Andorra…ja auch Germany machen Steuergeschenke um Firmen anzulocken.
    So kam einst Nokia nach Deutschland mit einem dicken Steuerbonus in der Tasche und als es nichts mehr gab,ab nach Rumänien. So ist das in der globalisierten Welt in der ” die Konkurrenz den Markt belebt”. Nur wenn der Markt so lebendig wird,dass er ins Ausland verschwindet (Beispiel:IKEA hinter der luxemburgischen Grenze) und hier Arbeitslosigkeit zurücklässt,kommt man sich doch beschissen vor. Andererseits haben die kleinen Länder den Vorzug,dass sie nicht Krieg spielen müssen,sprich eine kostspielige Armee unterhalten um den Nachbarn zu beeindrucken. Also:” Ja, wir betreiben Steuerwettbewerb. Na und? Das sind die Regeln des Finanzkapitalismus und wir machen das Beste daraus ” Richtig. Denn wenn es den Luxemburgern schlechter geht,davon profitieren die Nachbarländer nicht. Die Grenzgänger werden das bezeugen.

  2. roger wohlfart /

    Ein Segen, dass es uns so gut geht. Besser es geht uns gut als schlecht. Eine nüchterne Feststellung. Wie dieser Reichtum zustande kommt interessiert die wenigsten. Schweigen, totschweigen, unter den Teppich kehren, nicht hinschauen ist ein Charakterzug der Luxemburger Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss! Endlich hat hier einer den Mut, das Kind beim Namen zu nennen, auf die Gefahr hin, dass er einen ” Shitstrom ” erntet. Aber so ist die pure Wahrheit, Luxemburg ist ein Steuerparadies, ist ” la Nébuleuse”, ist ein Opportunist . Dami müssen wir leben und damit leben wir gut. Auch ich freue mich über unseren Wohlstand und profitiere von den im Artikel erwähnten Vorzügen. Aber das Ganze hat doch einen faden Beigeschmack und ist moralisch äusserst fragwürdig, weil es eben kein richtiges Leben im falschen gibt. Adorno hat recht. Aber die Wirtschaft kennt keine Moral. Nicht wahr, Herr Würth?

  3. GuyT /

    Luxemburg wird diese Pfründe nicht ewig aufrechterhalten können, denn trotz den vielen Bremsern werden die Länder die in der EU die Richtung bestimmen, also Deutschland und Frankreich.

  4. Laird Glenmore /

    Wenn es TABU ist braucht man auch nicht darüber zu schreiben, solange es ordentlich versteuert wird ist doch alles Ok.

    • roger wohlfart /

      Wenn ” es ” ordentlich versteuert wird, ist ” es ” kein Tabu mehr.

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