Nach dem Spiel dominierte bei Jeff Strasser der Frust: „Wenn ich jetzt über das Spiel nachdenke, das Tor – das ja wieder nach einer Standardsituation fällt – und mir dann noch die Statistiken und Werte der Begegnung ansehe, dann bleibt die Erkenntnis, dass uns schlicht und einfach die Effizienz vor dem Tor fehlt und das unser Problem ist. Wir müssen uns auf dem letzten Drittel verbessern und es endlich schaffen, in Führung zu gehen. Wir bestrafen uns selbst durch Details. Das ist sehr frustrierend.“
Er fügte hinzu, dass selbst Francesco Calzona ihn für die Leistung des Teams lobte: „Wenn der gegnerische Trainer dir nach Spielende sagt, dass wir von beiden Spielen eins hätten gewinnen müssen, dann sagt das viel aus.“ Dann ging er auf das eigene Gefühl ein: „Du sagst dir, dass der Inhalt vorhanden war, aber wieder wird es am Ende eine Niederlage. Wer das Gegenteil über den Inhalt behauptet, hat die Spiele nicht gesehen. Wir wissen als Trainer selbst, dass die Ergebnisse nicht gut sind. Die Spieler sind enttäuscht, sowohl wegen des Resultates als auch wegen des Spielverlaufs. Die slowakischen Fans pfiffen in der ersten Hälfte ihre Spieler aus. Es tut weh, dass wir die Chance in diesem Moment nicht genutzt haben. Das ist aber kein Vorwurf an einen Einzelnen. Es gelingt uns im Moment einfach noch nicht.“
Sein Kapitän Laurent Jans dachte in erster Linie an die mitgereisten Fans. Gegenüber RTL sagte er: „Riesendank an alle unsere Fans. Es war eine riesige Freude. Ihre Unterstützung war sensationell. Schade, da wir gut ins Spiel kamen und uns Torchancen herausgespielt haben. Aber wir müssen uns in unseren starken Phasen belohnen. Dann wird es ein anderes Spiel. Fußball ist eben ein Ergebnissport. Mit dem Blick auf die Tabelle können wir nicht zufrieden sein. Es wäre mehr drin gewesen. Im September und auch heute wieder …“
Olivier Thill schlug ähnliche Töne an: „Wir hatten uns mehr erhofft, wollten uns bei den Fans bedanken. Wieder einmal fällt ein Gegentor nach einer Standardsituation. Das müssen wir unbedingt verbessern. Jedes Mal, wenn wir gegen die Slowakei spielen, sind wir frustriert, weil wir gut spielen und trotzdem verlieren. Wir müssen jetzt die richtigen Lehren daraus ziehen und in den verbleibenden zwei Spielen Punkte holen.“
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De Maart
Traut keen sech et hoat ze soen, mee et ass kloer datt een wéi de Gerson Rodrigues an der Spëtzt feelt.
Jeff, warum nur tust du dir das an?
Daat dooten ass neischt fir so een Duerftrainer,
leider geet ëtt méschtens an d'Box,soll séch iwerleen engem
aanerem daat ze iwerloossen.