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USATrump nominiert langjährige Spenderin Stacey Feinberg als neue US-Botschafterin in Luxemburg

USA / Trump nominiert langjährige Spenderin Stacey Feinberg als neue US-Botschafterin in Luxemburg
 Foto: Getty Images via AFP

Donald Trump gibt die neue Botschafterin für Luxemburg bekannt: Stacey Feinberg. Die Geschäftsfrau unterstützt den nächsten US-Präsidenten seit Jahren mit Spenden. 

Der angehende US-Präsident Donald Trump hat in einem Twitter-Beitrag vom Dienstag bekannt gegeben, dass Stacey Feinberg neue US-Botschafterin in Luxemburg werden soll. Feinberg wird damit den aktuellen Botschafter Thomas M. Barrett ablösen.

„Ich freue mich, bekannt geben zu können, dass Stacey Feinberg unsere nächste Botschafterin der Vereinigten Staaten in Luxemburg sein wird“, schreibt Trump. Weiter: „Stacey ist großartig und wird Amerika stolz machen“. Bevor sie ihr Amt antreten kann, muss sie noch nach der Vereidigung von Trump am 20. Januar vom Senat bestätigt werden.

Wer ist Stacey Feinberg?

Feinberg hat an der Northwestern University in Illinois studiert, bevor sie in der Anwaltskanzlei ihres Vaters für Sport und Unterhaltung arbeitete. Zu den Kunden zählten u.a. Larry Bird, Larry King und Joe Montana. Das steht in ihrer Biografie auf der Website des „Women Founders Network“, wo sie dem Vorstand angehört. 1998 hat sie zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Jeffrey Feinberg den Hedgefonds „JLF Asset Management LLC“ gegründet. 2007 wurde der Investmentfonds zu den Top 30 der Welt gezählt. 2008 hat sie sich vermehrt dem „Pre IPO investing“ gewidmet, also dem Investieren in Unternehmen, bevor sie am Aktienmarkt handelbar sind.

Ab 2017 arbeitete sie als Produzentin von Broadway-Musicals, wie auf ihrem LinkedIn-Profil zu sehen ist. Derzeit fungiert sie zudem als Präsidentin von „33 Capital LLC“. Feinberg engagiert sich als Motivationsrednerin und Vorstandsmitglied des „Women Founders Network“ dafür, Frauen beim Start ihrer Karriere zu unterstützen. 

Am 18. Juli 2024 – nachdem Trump knapp einem Attentat entkommen war – sorgte Feinberg in einem Reuters-Interview für Schlagzeilen: „Ich glaube nicht, dass es um Waffen geht, denn Waffen töten keine Menschen“.

Ein Blick in die Datenbank von „OpenSecrets“, einer gemeinnützigen Organisation, die Lobbyarbeit erfasst und veröffentlicht, offenbart eine rege Spendentätigkeit an die Republikaner. So gingen etwa noch am 30. Mai 2024 41.300 Dollar an die Republikanische Partei. Auch einige bekannte Namen wie Donald Trump und Ronald DeSantis, der Gouverneur von Florida, tauchen auf der Liste auf. Bereits 2020 überwies Feinberg mehrere tausende Dollar an den zukünftigen US-Präsidenten.

Luxmann
17. Dezember 2024 - 17.23

Es waere auch interessant zu wissen welche spende ein prestigetraechtiger botschafterposten in Paris oder London im vergleich zu Luxemburg kostet.
Die posten bei heiklen einsaetzen im feindesland wie Moskau oder Beijing werden dann wahrscheinlich eher an berufsdiplomaten vergeben.

fraulein smilla
17. Dezember 2024 - 10.02

Wie gross muss eine Wahlkampfspende sein , damit man US Botschafterin in Luxemburg wird ? Ueber die erste US Botschafterin in Luxemburg ,die erste US Botschafterin ueberhaupt , Perle Mesta ( 1949-1953 ) gibt es sogar ein Musical -Call Me Madam .