1. Januar 2026 - 15.28 Uhr
Nächtliche ZwischenfällePolizei bringt mehrere aggressive Feiernde in Arrest
Böller, laute Musik und aggressive Gäste: Die Polizei hatte in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun. Mehrere betrunkene Personen mussten zur Ausnüchterung in den Passagearrest gebracht werden.
Mit dem neuen Jahr kam für viele auch der Kontrollverlust: Rund 70 Einsätze wegen Ruhestörungen und 50 weitere wegen Streitigkeiten und öffentlicher Trunkenheit verzeichnete die Polizei in der Silvesternacht. Das geht aus dem aktuellen Pressebulletin der Polizei hervor.
Besonders häufig rückten die Einsatzkräfte wegen zu lauter Musik, lärmender Gruppen und Böllern aus. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten und Verstöße gegen das Feuerwerksverbot beschäftigten die Beamten. Meist konnten die Situationen vor Ort entschärft werden. Doch in mehreren Fällen blieb nur der Weg in den sogenannten Passagearrest – nach ärztlicher Untersuchung.
Schreiender Gast randaliert in Geststätte
Gegen 20:50 Uhr wurde der Polizei eine Person in einer Gaststätte in Luxemburg-Stadt gemeldet, die sich weigerte, ihre Rechnung zu bezahlen. Die Beamten trafen auf einen sichtlich betrunkenen Mann, der lautstark herumschrie und dem Personal gegenüber aggressiv wurde. Da die Lage eskalierte, musste die Person zu Boden gebracht und anschließend in den Arrest eingeliefert werden. Dies geschah laut Pressebulletin der Polizei wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, Störung der Ordnung und Trunkenheit.
Auch in Kehlen eskalierte gegen 1:40 Uhr ein Vorfall. In einer Wohnung randalierte eine alkoholisierte Person derart, dass die Polizei eingreifen musste. Die Person reagierte nicht auf Beruhigungsversuche und wurde zunehmend aggressiver. Sie stellte laut Pressebulletin der Polizei eine Gefahr für sich selbst und andere dar und wurde nach ärztlicher Untersuchung in Gewahrsam genommen.
In den frühen Morgenstunden, gegen 4:45 Uhr, wurde eine aggressive Person in der Rue de Bouillon in Hollerich gemeldet. Die angetrunkene Person beschimpfte die Sicherheitskräfte vor einem Lokal und weigerte sich, den Eingangsbereich zu verlassen. Auch in diesem Fall blühte der Person nach ärztlicher Kontrolle der Passagearrest.
Die Bilanz der Silvesternacht zeigt: Für einige endete die Feier anders als geplant – in der Ausnüchterungszelle.
De Maart
Dat Boelleren geif jo nach go'en wann se hiren Dreck och geifen eweg machen.
Et sollt eng Botztax fir d'Gemengen ob Boeller an Freedefei'er gesaat ginn !