Restaurierungsarbeiten
Pause für den „Hämmelsmarsch“: Skulptur wird in Fachwerkstatt nahe Paris transportiert
Die am 21. August 1982 eingeweihte Bronzeskulptur „Hämmelsmarsch“ des luxemburgischen Bildhauers Wil Lofy (1937-2021) schmückt seit drei Jahrzehnten den Platz vor dem „Roude Pëtz“. Seither hat der Zahn der Zeit kräftig an dem Kunstwerk genagt. Am Mittwoch fiel mit dem Transport der Skulptur in die Werkstatt der „Fonderie de Coubertin“ in Saint-Rémy-lès-Chevreuse der Startschuss der aufwendigen Restaurierungsarbeiten.
Die Musiker und Schafe werden im Ausland wieder auf Hochglanz gebracht Foto: André Feller
Rund um den „Roude Pëtz“ herrscht am Mittwoch eine außergewöhnliche Stimmung. Eine Mischung aus Totenstille und Spannung breitet sich rund um den Springbrunnen mit der Skulptur von Wil Lofy aus. Schaulustige, Journalisten, Gemeindemitarbeiter und die Facharbeiter blicken auf den „Hämmelsmarsch“. Die Geräusche eines Schlaghammers sind zu hören. Ein Mitarbeiter der französischen Werkstatt versucht, vom Inneren des Brunnens heraus die Verankerungen zwischen der Skulptur und ihrem Fundament zu lösen. Behutsam kontrollieren Arbeiter mit einem Hebeleisen durch probeweise Anheben, ob die Verankerungen gelöst sind. Erste Versuche, die Skulptur, dessen Gewicht bislang unbekannt war, mit dem Kran millimeterweise anzuheben, scheitern. Die Arbeit mit dem Schlagbohrer geht weiter, genauso wie die Testversuche mit dem Hebeleisen.