TransnistrienMedien: Separatisten bitten Moskau um „Schutz“ gegenüber Moldawien

Transnistrien / Medien: Separatisten bitten Moskau um „Schutz“ gegenüber Moldawien
In der abtrünnigen moldawischen Region Transnistrien kamen die dort regierenden pro-russischen Separatisten am Mittwoch erstmals seit 2006 zu einem Sonderkongress zusammen Foto: AFP/Sergei Gapon

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Die pro-russischen Separatisten in der abtrünnigen moldauischen Region Transnistrien haben Russland nach Angaben russischer Medien um „Schutz“ gegenüber Moldau gebeten. Bei einem Sonderkongress beschlossen die Behördenvertreter von Transnistrien am Mittwoch eine entsprechende Erklärung, wie russische Nachrichtenagenturen und lokale Medien meldeten. Der Resolution zufolge wird Moskau darum gebeten, „Maßnahmen einzuleiten, um Transnistrien angesichts des zunehmenden Drucks durch Moldau zu verteidigen“.

Es war der erste Sonderkongress der pro-russischen Separatisten seit 2006. In der nun verabschiedeten Erklärung ist von „mehr als 220.000 russischen Bürgern“ die Rede, die in Transnistrien lebten. Der Landstrich sei mit „nie dagewesenen Drohungen wirtschaftlicher, sozial-humanitärer und militärisch-politischer Natur“ konfrontiert. Moldawien habe einen „Wirtschaftskrieg“ gegen Transnistrien gestartet und blockiere lebenswichtige Importe, um die Region in ein „Ghetto“ zu verwandeln.

Die Separatisten machten indes keine näheren Angaben dazu, welche Art von Hilfe sie aus Moskau erhoffen. Die Aufforderung aus Transnistrien erinnert an jene, die pro-russische Separatisten im Osten der Ukraine im Februar 2022 ausgesprochen hatten. Damals nutzte Moskau dies als Anlass für seinen groß angelegten Angriff auf die Ukraine.

Transnistriens Präsident Wadim Krasnoselski sprach in seiner Rede bei dem Kongress nach Angaben örtlicher Medien von einer „Politik des Genozids“. Diese werde durch wirtschaftlichen, „physischen“, rechtlichen und sprachlichen Druck ausgeübt.

Der Resolution zufolge richten sich die Separatisten neben Russland auch an die OSZE, das Europäische Parlament, das Rote Kreuz und die Vereinten Nationen mit der Bitte, „Provokationen“ zu verhindern, die zu einer „Eskalation der Spannungen“ führen könnten.

Die Regierung der Republik Moldau hatte zuvor erklärt, die Lage scheine aus ihrer Sicht derzeit „ruhig“ zu sein. Trotz einer „erneuten Kampagne, die darauf abzielt, Hysterie in der Gesellschaft zu erzeugen“, bestehe „keine Gefahr einer Eskalation“.

claudespartz
29. Februar 2024 - 21.41

Hottua Sollte Hitler Bech einen Orden verliehen haben ( Er hat definitif nicht ) ,dann bestimmt nicht den Adler Orden der nach 1918 nicht mehr verliehen wurde .

Robert Hottua
29. Februar 2024 - 17.52

Haben die Politiker der luxemburgischen rechtsextremen "Rechtspartei", aus der Ende 1944 die CSV hervorging, die Nazis ab 1933 (heimlich) um Schutz gegenüber Frankreich gebeten? Wieso hat HITLER BECH den Adler-Orden verliehen? Wieso hat BECH bei GLOBKE "eine Halsumhängung" nach dem Krieg vorgenommen? MfG Robert Hottua

max.l
28. Februar 2024 - 19.22

ma da kréie mër jo nach eng flott Perspektiv .. "Kinder kauft Kämme, denn es kommen lausige Zeiten.."

Und wieder hängt‘s an einem Soze
28. Februar 2024 - 18.46

Am Ende sind wir dran weil Scholz den Taunus nicht geliefert hat. Es muss ja nicht gleich der 26m Ghia sein, warum nicht mal mit einem 12m anfangen. In der Eifel stehen noch welche rum, man muss ja nicht gleich das Museum in Köln räumen.

fraulein smilla
28. Februar 2024 - 15.46

Es ist eine Frage der Zeit bis die 26-28 % Russen in Estland und Lettland Moskau um Hilfe bitten , um einen Genozid zu verhindern .