So., 13. Juni 2021



  1. Bananana /

    Danke für den Artikel aber die Kulturschaffenden haben eh die Schnauze voll. Alles wird subventioniert, nichts kommt von unten. (Bottom up? Bullshit! Das ist nicht gewollt!! Alle guten Arbeiten finden wenig Gehör und solange die Luxemburger Bevölkerung die Kultur als ein Kropf am Hals empfindet – was wohl durch dem sehr wenigen gesellschaftlichen Interesse zuzuschreiben ist – wird sich auch nichts ändern. Die Künstler können sich solange dem Empfinden nicht entledigen das sie der Pickel am Arsch der Gesellschaft sind.

  2. roger wohlfart /

    Laut dem Sprachbrockhaus ist Kultur die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäusserungen der menschlichen Gesellschaft. Demnach ein weitgefächertes Gebiet. Wo beginnt sie und wo hört sie auf. Kulturminister Robert Krieps meinte seinerzeit, zur Kultur zähle das Dorftheater, die lokale Blaskapelle oder Gesangverein genau so gut wie die Stadtbühne, die Oper oder das Landesmuseum. Und rech hatte er. Bloss das heute die Kultur als eine Domäne in den höheren, abgehobenen Sphären der Kunst betrachtet wird.

    • ObiWan /

      Ich wohne hier in einem Dorf im Süden, dass bei Esch 2022 mitmachen will. Die neue csv/dei greng Regierung hat als erste Maßnahme das Aufstellen eines Masterplans mit der Bevölkerung ins Leben gerufen. Da gab es auch einen Projektbereich Kultur. Schöne Vorschläge wurden gemacht; von Probenräumen für junge Bands, über ein Sprachencafé bis hin zu der Idee allen lokalen Vereinen einen gemeinsamen zentralen Ort zu geben, an dem sie sich den Bewohnern präsentieren können. Und jetzt raten Sie was passiert ist? In der finalen Beratung zum Masterplan kam das Wort Kultur nicht mal mehr vor. Wahrscheinlich wird dann zu Esch 2022 auf dem Dorfplatz der Cirque de soleil gastieren oder Christo den Schöffenrat verhüllen. Ah Christo ist schon tot – schade.

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