Sa., 4. Juli 2020

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  1. J.Scholer /

    Bei Hunger und Durst nach Wahrheit , sollte so manch Journalist sein politisches Deckmäntelchen ablegen , politisch neutral und undifferenziert berichten. Wer dies nicht tut , kann der Wahrheit nicht dienen, ausser der Seinen.

  2. J.C.Kemp /

    Was uns fehlt ist ein ‘freedom of information act’ so wie in GB, wo Ministerien und öffentliche Dienste Auskunft geben müssen, wenn sie nicht die Landessicherheit betrifft. Natürlich muss der Journalist auch fragen wollen.

  3. Schwickert Fred /

    An J.Scholer@
    Genau so, hat manch Tageblatt-Journalist während Jahren sein politisches Deckmäntelchen nicht abgelegt, oder besser gesagt :
    ablegen dürfen !
    Denn wenn, Präsident und Direktor des Tageblattes, sowie damals Castegnaro und Sold aus Eigennutz, Leserbriefe, in denen Misswirtschaft, gravierende Verletzung des Arbeitsrechtes und Mobbing der “Bauernzentrale” angeprangert wurden, nicht veröffentlichten, dann “ADE PRESSEFREIHEIT”.
    Roger Infalt war ehrlich. Bei einem Gespräch gab er zu: “Dies wäre über Jahre die Politik der Beiden gewesen. Nach ihrem Abgang wehe ein anderer Wind.” Und wahrlich. Alle meine Kommentare wurden bis jetzt veröffentlicht.
    Der vor Jahren Verstorbene Tageblatt-Journalist Romain Durlet schrieb in einem Leitartikel u.a. folgendes :
    “Es gibt Affären, die bewusst vertuscht werden, oder die man der Öffentlichkeit vorenthalten will, weil – wie es so schön heisst – das Vertrauen und der Glaube in die Institutionen schwinden können. So werden die Schuldigen zu Märtyrern und jene, die die Zivilcourage hatten, laut über Missstände zu reden, zu gewollten und designierten Schuldigen (…) Die entlarvten Unregelmässigkeiten gelten dann als Kavaliersdelikte oder gar als getürkte Infos, die nur dazu angetan seien, anderen Leuten Schaden zuzufügen.” (…)
    Fazit: Obschon Casteg schon ab 1993 von der OGBL-Personalvertretung von all den Missständen unterrichtet war, wurde dies bewusst vertuscht. Und der verantwortliche Generaldirektor der B.Z. wurde erst 2003 entlassen ! Zu spät. Denn, heute ist der AGROZENTER MERSCH dem Boden platt gemacht. Fast 600 Arbeitnehmer hatten ihren Arbeitsplatz verloren.

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