Menschenrechte

Immer mehr Unternehmen in Luxemburg unterstützen Forderung nach Lieferkettengesetz

Die Zeit ist reif. Davon ist die „Initiative pour un devoir de vigilance“, die für ein nationales Lieferkettengesetz kämpft, überzeugt. Zehn Jahre ist es jetzt her, dass die Vereinten Nationen Prinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet haben. Während viele Länder nach wie vor auf Freiwilligkeit setzen, mehren sich in Luxemburg die Stimmen für ein verpflichtendes Gesetz.

Neben Unternehmen aus der Baubranche kommt Unterstützung für ein nationales Lieferkettengesetz aus der Finanzindustrie. 46 Betriebe aus neun Wirtschaftssektoren stehen dem Vorhaben mittlerweile positiv gegenüber. 

Neben Unternehmen aus der Baubranche kommt Unterstützung für ein nationales Lieferkettengesetz aus der Finanzindustrie. 46 Betriebe aus neun Wirtschaftssektoren stehen dem Vorhaben mittlerweile positiv gegenüber.  Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Beispiele zeigen, dass mangelnder Respekt vor Menschenrechten schon vor der Haustür anfängt – von Arbeitsbedingungen in Drittländern ganz zu schweigen. Die 17 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, die sich in der „Initiative pour un devoir de vigilance“ zusammengetan haben, fordern seit längerem ein nationales Lieferkettengesetz für Luxemburg.

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